Geisenbrunn ist ein Gemeindeteil der oberbayerischen Gemeinde Gilching im Landkreis Starnberg.
Lage Das Kirchdorf liegt auf der Gemarkung Argelsried und wird im Norden von der Bahnstrecke Pasing–Herrsching begrenzt, im Osten von der Hochspannungstrasse und im Süden von der Bundesautobahn 96. Es liegt außerdem genau unter der Einflugschneise der Piste 22 des Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Im Süden des Ortsgebiets ist ein kleiner Löschweiher vorhanden, nordwestlich befinden sich einige Baggerseen. mini|zentriert|350px|Ortsansicht von Süden
Geschichte Erstmals urkundlich erwähnt wurde Geisenbrunn 1442 als Geyselprunn. In: gilching.de. Gemeinde Gilching, abgerufen am 2. Mai 2021.
Das bayerische Urkataster zeigt Geisenbrun in den 1810er Jahren als einen Weiler mit zwölf Herdstellen. Die Wirtschaftsflächen sind durch Erbfolge bereits stark kleinräumig zersiedelt.Geisenbrunn auf BayernAtlas Klassik
Die 1856 im neugotischen Stil erbaute Kapelle Mariä Heimsuchung ist ein geschütztes Baudenkmal. (PDF), abgerufen am 3. März 2021. mini|Im Ortskern von Geisenbrunn Im Jahr 1903 erhielt der Ort mit dem Haltepunkt Geisenbrunn an der Bahnstrecke Pasing–Herrsching Anschluss an das Eisenbahnnetz.
Bis zur Gemeindegebietsreform gehörte Geisenbrunn zur Gemeinde Argelsried, die 1978 nach Gilching eingemeindet wurde.
Verkehr Knapp zwei Kilometer südwestlich des historischen Ortskernes besteht eine Auffahrtsmöglichkeit zu der E 56 Der Bahn-Haltepunkt wird von der Linie S 8 der S-Bahn München zwischen Herrsching und dem Flughafen München bedient. Geisenbrunn befindet sich im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds. Vier Kilometer südwestlich von Geisenbrunn liegt der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen (siehe auch Deutsches Raumfahrt-Kontrollzentrum).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Starnberg Kategorie:Gilching Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)