Miro Zahra, bürgerlich: Miroslava Zahradníčková (* 1960 in Böhmen in der Tschechoslowakei), ist eine tschechisch-deutsche Malerin und Kuratorin.
Leben und Werk Miro Zahra machte 1979 in Prag ihr Abitur. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie in einem Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee zwischen 1980 und 1985. Noch während des Studiums zog sie nach Plüschow in Mecklenburg. In den Jahren 1990 bis 1993 arbeitete sie am Aufbau des Künstlerhauses Schloss Plüschow, das sie mit ihrem Ehemann Udo Rathke konzipierte. Zwischen 1997 und 2002 und 2005 bis 2009 hatte sie jeweils die Leitung des Künstlerhauses inne. In den Jahren 2012 bis 2014 war sie Vorsitzende des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern. Als solche arbeitete sie und engagierte sich für die Veranstaltung „Kunst heute“,'Kunst heute' eine Kunstveranstaltung mit Kunstkennern und -liebhabern als Zielgruppe. In diesen Jahren war sie ebenfalls Mitglied im Fachbeirat für Kunst am Bau im Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommerns und Vizevorsitzende des Verbandes der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Zwischen 2015 und 2017 übernahm Zahra erneut die Leitung des Künstlerhauses Schloss Plüschow. 2019 ließ sich Miro Zahra unter ihrem bürgerlichen und Künstlernamen in Nordwest-Mecklenburg zur Kommunalwahl für die Partei Bündnis 90/Die Grünen aufstellen.
In ihren Werken verwendet Zahra viel Ölfarbe. Sie interessiert sich hierbei besonders für die Farbe, die Struktur und den Prozess der Bilderstellung. Die bevorzugte Farbe in ihrer Ölmalerei ist Rot.
Ausstellungen Einzelausstellungen 1989: Galerie am Kamp, Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern 1990: Heinrich Mann Klub, Kunsthalle Rostock; Galerie Mladych in Prag mit Udo Rathke 1991: Kunstverein Pinneberg mit Udo Rathke 1992: Pastoralcolleg der nordelb. ev.- luth. Kirche in Ratzeburg 1994: Atelierausstellung in der Villa Massimo in Rom 1996: Kultusministerium des Landes M/V 1998: Kunstverein Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern, Staatliches Museum Schwerin 1999: TBA Exhibition Place Chicago, USA 2000: Staatliches Museum Schwerin zur Verleihung des Karl Malchin Preises 2002: Galerie Brhel, Schwerin, Erster Rügenscher Kunstverein 2003: Galerie im Kloster, Kunstverein Ribnitz 2005: St.-Marien-Kirche in Rostock 2007: Mecklenburgische Versicherungsgruppe in Schwerin, Galerie im Eichenmüllerhaus in Lemgo mit Matthias Kanter, Galerie Kunstfleck 2008: St.-Laurentius-Kirche in Schönberg, Kunsthalle Rostock 2010: Ausstellung „Alle Farben grau“ im Haus Harig, Hannover 2011: Steinfartz&Arp in Rostock 2012: "Turn Out", Baumhaus Wismar 2014: “Malerei und Arbeiten auf Papier” mit Udo Rathke im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin 2015: Ausstellung "SEIJAKU" mit Bernard Misgajski im Kulturhistorisches Museum Stralsund Ausstellung "Arbeiten auf Papier" in der Galerie Canape in Berlin-Pankow 2016: Ausstellung "Im Fluss – Malerei" im Kunstraum der St. Georgenkirche, Wismar Galerie am Stall, Hude 2018: Ausstellung "Die Fahrt ins Blaue", Multimediale Installation, KunstKirche Buchholz mit Rainer Viltz
Kunst im Öffentlichen Raum 1993: Gestaltung der Kapelle in ehem. Kloster in Ratzeburg, (5 großformatige akustische Wandkörper), Teil eines Wettbewerbs 1995: Ein Labyrinth aus Findlingsteinen (mit Anna Jacquemart), entstanden im Rahmen des Bildhauersymposium im Nationalpark Müritz in Zusammenarbeit mit Anna Jacquemart LOCUS STANDI, Eine Pflanzarbeit im Wiepersdorfer Forst 1996: "Spes" Skulptur im Außenraum, erstellt während des Bildhauersymposions in Weitendorf bei Wismar 1996: Bodenplastik im Hof des Gymnasiums am Tannenberg (Grevesmühlen), Wettbewerb 1997: Bodenarbeit, Fachhochschule für Schifffahrt Rostock/Warnemünde 1998: Pasewalk, Wandzeichnung, Bodenplastik, im Rahmen eines Wettbewerbs, Sparkasse Uecker-Randow 2001: Fassadengestaltung eines Gymnasiums in Bad Doberan, im Rahmen eines Wettbewerbs 2010: Mahnmal Christuskirche, Rostock
Auszeichnungen (Auswahl) 2000: „Karl Malchin Preis“ der Volks- und Raiffeisenbank Schwerin 2006: „Kunstpreis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe“ Kunstsammlungen Neubrandenburg 2015: Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Weblinks Website von Miro Zahra
Einzelnachweise
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