mini|hochkant=1.3|Jonathan Bomarito, 2018 mini|hochkant=1.3|Der Ford GT von Harry Tincknell, Andy Priaulx und Jonathan Bomarito beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2019 Jonathan Lewis Bomarito (* 23. Januar 1982 in Monterey, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Autorennfahrer.

Karriere Nach einigen Erfolgen im Kartsport sowie einem zweijährigen Engagement im Grand-Am Cup, wechselte Bomarito 2003 in die U.S.-F2000-Meisterschaft USA und gewann direkt den Titel in der Serie. Im nächsten Jahr trat er in der Atlantic Championship an und wurde am Ende der Saison neunter. In seiner zweiten Saison (2006) gewann er schließlich sein erstes Rennen und wurde fünfter in der Gesamtwertung. Diese Meisterschaftsplatzierung konnte er auch 2007 erreichen, zudem erzielte er einen Sieg in San José. 2008 wurde er schließlich Vizemeister, in dieser Saison sammelte er zudem drei Siege. Zudem nahm er in den Jahren 2005, 2008 und 2009 am 24-Stunden-Rennen von Daytona teil.

2010 wurde Bomarito fest in der Rolex Sports Car Series an und fuhr einen Mazda RX-8 in der GT-Klasse. Er sammelte zwei Siege (einer davon war ein beim 24-Stunden-Rennen von Daytona) und fünf Podien. Diese Leistungen brachten ihm den vierten Rang in der Meisterschaftswertung ein. In den beiden folgenden Jahren wurde er zweimal fünfter in der Gesamtklassifikation, mit je einem Sieg und 4 Podien. Außerdem nahm er 2012 mit einem Dodge Viper GTS am Petit Le Mans teil.

2013 erlangte er den Status eines SRT-Werksfahrers in der American Le Mans Series. Sein Einsatzfahrzeug war eine SRT Viper GTS-R, und sein Teamkollege wurde Kuno Wittmer. Die beiden konnten zwei Podien einfahren, was ihnen am Ende den 13. Gesamtrang in der GT-Klasse bescherte. Außerdem traten sie, zusammen mit Tommy Kendall, beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an, wobei sie den neunten Platz in ihrer Klasse erreichten. Bomarito blieb dem Team auch in der Saison 2014, nun in der United SportsCar Championship, erhalten. Zusammen mit Wittmer, der ihm weiter als Teamkollege zur Seite stand, konnte er zwei Siege einfahren: einen auf dem Indianapolis Motor Speedway und einen auf dem Circuit of The Americas.

Statistik Le-Mans-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 2013 SRT Motorsports SRT Viper GTS-R Tommy Kendall Kuno Wittmer Rang 31 2019 Ford Chip Ganassi Racing UK Ford GT Harry Tincknell Andy Priaulx Rang 23

Sebring-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 2013 SRT Motorsports SRT Viper GTS-R Tommy Kendall Kuno Wittmer Rang 33 2014 SRT Motorsports SRT Viper GTS-R Rob Bell Kuno Wittmer Rang 13 2015 SpeedSource Mazda Prototype Sylvain Tremblay Tristian Nunez Ausfall Motorschaden 2016 Mazda Motorsports Lola B12/80 Spencer Pigot Tristan Nunez Rang 6 2017 Mazda Motorsports Mazda DPi Spencer Pigot Tristan Nunez Rang 29 2018 Mazda Team Joest Mazda RT24-P Spencer Pigot Harry Tincknell Rang 6 2019 Mazda Team Joest Mazda RT24-P Olivier Pla Harry Tincknell Rang 6 2020 Mazda Motorsports Mazda RT24-P Ryan Hunter-Reay Harry Tincknell Gesamtsieg 2021 Mazda Motorsports Mazda RT24-P Oliver Jarvis Harry Tincknell Rang 2 2022 PR1 Mathiasen Motorsports Oreca 07 Josh Pierson Steven Thomas Rang 10

Einzelergebnisse in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 2013 SRT Motorsports SRT Viper GTS-R 31 2018/19 Chip Ganassi Racing Ford GT 12 23

Weblinks

Jonathan Bomarito bei Racing Sports Cars Atlantic Championship bio (englisch)

Kategorie:Rennfahrer (Vereinigte Staaten) Kategorie:Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans Kategorie:Langstrecken-WM-Rennfahrer Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Mann Kategorie:Rennfahrer des 12-Stunden-Rennens von Sebring Kategorie:Sieger des 12-Stunden-Rennens von Sebring