Die Liste der Naturdenkmale in Remscheid nennt die Naturdenkmale in der kreisfreien Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen.
Naturdenkmale In Nordrhein-Westfalen ist gemäß § 43 LNatSchG NRW Abs. 4 (2) die Untere Naturschutzbehörde für die Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und des Geltungsbereichs der Bebauungsplänen zuständig. In Remscheid fehlt es bislang an einer solchen Verordnung. Für den gesamten Außenbereich Remscheids hat die Untere Naturschutzbehörde flächendeckend insgesamt 3 Landschaftspläne (Gelpe / West / Ost) erlassen, in denen u. a. auch 51 Naturdenkmäler festgesetzt wurden.
Naturdenkmale im Landschaftsplanbereich Bild Nr. Bezeichnung des Naturdenkmals Lage Beschreibung Anmerkungen 150pxweitere Bilder G 2.6.1 Wallhecken aus Hainbuchen mit historischem Hohlweg westlich Clemenshammer Beinahe lückenlos beidseitig mit in früherer Zeit heckenartig gepflegten alten Hainbuchen eingefasster, kulturhistorisch wertvoller, Abschnitt einer alten Wegeverbindung zwischen Remscheid und Wuppertal. 150px G 2.6.2 Schneitelhainbuche am Reinshagener Hammer Der Baum mit 3,20 m Stammumfang ist wegen seiner nutzungsbedingten Eigenart, seiner Seltenheit im Gebiet und seiner kulturhistorischen Bedeutung geschützt. 150pxweitere Bilder G 2.6.3 Hecken und Baumbestände südwestlich der Ortschaft Westen Grenzpflanzung, teilweise Wallhecke, aus Sträuchern und fünf einzelnen Buchen. Gesamtfläche ca. 0,17 ha. 150pxweitere Bilder G 2.6.4 Heckenverband nördlich der Ortschaft Westen Erhalt und Wiederherstellung eines geschlossenen Heckenverbandes aus Stechpalme, Weißdorn, Hasel, Birke, Eberesche, Holunder, Buche, Eiche, Brombeere. Länge ca. 900 m, Breite ca. 10 m, Höhe ca. 10 m, Gesamtfläche ca. 0,77 ha. 150pxweitere Bilder G 2.6.5 Hecke am Weg nördlich Spelsberg 50 Meter lange wegbegleitende Hecke aus alten Ilex und Hainbuchen. 150pxweitere Bilder G 2.6.6 Hohlweg nordöstlich Spelsberg Erhalt einer durch die Asphaltstraße nach Grüne ersetzte Wegeverbindung. Der Hohlweg ist ein typisches Element der Bergischen Kulturlandschaft. Fläche: 0,35 ha. 150pxweitere Bilder G 2.6.7 Hohlweg östlich Spelsberg Richtung Clarenbach Erhalt einer historischen Wegeverbindung. Der Hohlweg ist ein typisches Element der Bergischen Kulturlandschaft. Fläche: 0,60 ha. 150px G 2.6.8 Stieleiche, Ronsdorfer Straße 199 Besonders schöner Einzelbaum mit 4,50 m Stammumfang. Sturmschaden (Bild: 23.04.2022) 150px G 2.6.9 Blutbuche, Ronsdorfer Straße 199 Besonders schöner Einzelbaum mit 4,50 m Stammumfang. auch gefällt ! 150pxweitere Bilder G 2.6.10 Waldrand aus Stechpalme Etwa 440 m langer Gehölzrand von besonderer Schönheit, Eigenart und Seltenheit. Die immergrünen Stechpalmen mit Stammumfängen bis 60 cm beleben das Landschaftsbild wesentlich. Fläche: 0,46 ha. 150pxweitere Bilder O 2.6.1 Wiesentümpel südlich Birgden II Tümpel mit reich strukturierter Röhrichtzone und hervorragend ausgeprägter Schwimmblattzone. 150pxweitere Bilder O 2.6.2 Hudeeichen südlich Handelsweg 150pxweitere Bilder O 2.6.3 Quellbereich nördlich Im alten Berge naturnaher Quellbereich mit ausgedehnten Quellfluren150pxweitere Bilder O 2.6.4 Quellteich nördlich Birgden I Teich mit seltener Gewässerflora 150pxweitere Bilder O 2.6.5 Auwald und Quellbereich Sangelbroich Wertvolle ungestörte Auwaldfläche mit Quellfluren 150pxweitere Bilder O 2.6.6 Alte Eisenstraße östlich Forsten Der naturgeschichtlich und landeskundlich bedeutsamste Hohlweg der Gegend. Durch ungestörte Entwicklung entstandener wertvoller Gehölzbestand. Im östlichen Teilbereich gibt es Sickerquellen. 150pxweitere Bilder O 2.6.7 Felsbereich südlich Hangberger Mühle „Einzigartiger, eigentümlicher“ Bereich inmitten eine Weidefläche 150pxweitere Bilder O 2.6.8 Auwald Panzertal östlich Schneppendahl Vorkommen einer artenreiche Kraut- und Strauchschicht dank Sickerquellen und Feuchte. 150pxweitere Bilder O 2.6.9 Quellbereich Herbringhauser Bach Naturnaher ungestörter Quellbereich am Beginn des offenen Wiesentals 150pxweitere Bilder O 2.6.10 Felsklippen östlich der Hangberger Mühle Zweifach gestufte natürliche Felsklippen. Etwa 50 m lang und etwa 10 m hoch. 150px W 2.6.1 Quellbereich an einem Seitenbach des Klausener Baches Geschützt zum Erhalt gut ausgeprägter Quellfluren in einem Erlen-Pappelbestand. 150pxweitere Bilder W 2.6.2 Zwillingsbuche bei Schmittenbusch Eine alte Zwillingsbuche in der Mitte eines Eichenbestands. 150pxweitere Bilder W 2.6.3 Hohlweg bei Hermannsmühle Kulturhistorisch wertvolle alte Wegeverbindung zwischen Hermannsmühle und Hohenhagen. 150pxweitere Bilder W 2.6.4 Hohlweg östlich Hohenhagen 150pxweitere Bilder W 2.6.5 Östliche Hecke am Hohenhagen Eine von vier weithin sichtbaren landschaftsbildprägenden Wallhecken. Verlauf strahlenförmig nördlich von Hohenhagen. Sie sind wertvolle Biotopverbundelemente und Lebensraum für Tiere. 150pxweitere Bilder W 2.6.6 Nördliche Hecke am Hohenhagen Eine von vier weithin sichtbaren landschaftsbildprägenden Wallhecken. Verlauf strahlenförmig nördlich von Hohenhagen. Sie sind wertvolle Biotopverbundelemente und Lebensraum für Tiere. 150pxweitere Bilder W 2.6.7 Nordwestliche Hecke am Hohenhagen Eine von vier weithin sichtbaren landschaftsbildprägenden Wallhecken. Verlauf strahlenförmig nördlich von Hohenhagen. Sie sind wertvolle Biotopverbundelemente und Lebensraum für Tiere. 150pxweitere Bilder W 2.6.8 Westliche Hecke am Hohenhagen Eine von vier weithin sichtbaren landschaftsbildprägenden Wallhecken. Verlauf strahlenförmig nördlich von Hohenhagen. Sie sind wertvolle Biotopverbundelemente und Lebensraum für Tiere. 150pxweitere Bilder W 2.6.9 Hohlweg in der Nüdelshalbach Schutz zum Erhalt eines mit älteren Hainbuchen bestockten Bereichs. 150pxweitere Bilder W 2.6.10 Hohlweg von Steinberg ins Müggenbachtal Von alten Stieleichen, Blaubeerbüschen und Hainbuchen gesäumter farnreicher Weg 150pxweitere Bilder W 2.6.11 Quellbereich westlich Ibacher Mühle 150pxweitere Bilder W 2.6.12 Gehölzstreifen am Morsbach südlich Platz 150pxweitere Bilder W 2.6.13 Felsbildungen zwischen Platz und Clemenshammer Steiles Felsufer am Prallhang und teilweise die Sohle des Morsbaches 150pxweitere Bilder W 2.6.14 Felsband der anstehenden Hohenhöfer Schichten nordöstlich Haster Aue Landschaftsbildwirksame, markante, langgestreckte Felskante in einem Eichenwäldchen 150px W 2.6.15 Steinbruch mit Toneisensteinknollen südlich Aue dynamische Blockschutthalde. Vorkommen von Toneisensteinknollen in Sphärosiderithschiefer 150px W 2.6.16 Quellbereich südlich Fürberg Quelle in einem Hainbuchenwald 150px W 2.6.17 Quelle des Bornsiepen südöstlich Gockelshammer Quelle mit weit und gut ausgebildeten Quellfluren an einem Steilhang in einem um das Jahr 1900 gepflanzten Eichenwald 150pxweitere Bilder W 2.6.18 Ehemaliger Steinbruch südöstlich Gockelshammer Steinbruch mit in die Tonsteine eingelagerten mehrere Meter mächtigen Sandsteinpacken 150pxweitere Bilder W 2.6.19 Buche bei Hammer; Schimmelbusch Durch ihren bizarren Wuchs auffallende, sehr alte mehrstämmige Buche 150pxweitere Bilder W 2.6.20 Schillbank in den Remscheider Schichten, angeschnitten bei Hüttenhammer Durch den Durchstich der ehemaligen Straßenbahnlinie aufgeschlossene, anstehende Felsbereiche mit fossilienführender Schicht (Schillbank) 150pxweitere Bilder W 2.6.21 Königstein bei Tyrol Langgestreckter, markanter Felsgrat am Zusammenfluss von Lobach und Eschbach 150pxweitere Bilder W 2.6.22 Quelle nordöstlich von Tyrol 150px W 2.6.23 Quellbereich eines Siefens zum Lobach südöstlich Honsberg größerer, artenreicher Quellbereich südlich des Rückhaltebeckens Loch 150px W 2.6.24 Quellbereich des Flursiefen Von einem Feldgehölz umgebener größerer Quellbereich bei Dicke Eiche 150pxweitere Bilder W 2.6.28 Hohlweg mit begleitender Baumreihe südlich Forsthaus Burger Straße 150pxweitere Bilder W 2.6.29 Hohlweg nördlich Heienbrucher Hammer 150px W 2.6.30 Felsbiotop Schlepenpohl Steilhang. Der dortige kleine ehemalige Stollen ist ein potentielles Winterquartier für Fledermäuse.150px W 2.6.31 Quellbereich nördlich Großberghausen Von Altbäumen umgebener Quellbereich unterhalb eines Steilhangs 150pxweitere Bilder W 2.6.32 Felsbiotop Großberghausen/Wasserwerk Kleiner ehemaliger Steinbruch. Die felsigen Steilwände sind ein wertvoller Sekundärlebensraum für Pflanzen und Tiere150pxweitere Bilder W 2.6.33 Felsbiotop ehemalige Bahnlinie Struck hohlwegähnlicher Einschnitt nördlich des Teiches Mebusmühle 150pxweitere Bilder W 2.6.34 Diabas-Gang mit Quarzader östlich von Berg
Stadtbildprägende Bäume Stadtbildprägende Bäume innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und des Geltungsbereichs der Bebauungspläne.Stadtbildprägende Bäume im Geoportal Remscheid (auf das jeweilige Baumsymbol klicken für Details) (Naturdenkmalstatus nicht gegeben! Bislang (STAND 3/2023) wurde noch keine ordnungsbehördliche Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen im Innenbereich u. BP-Bereichen seitens des Rates der Stadt beschlossen).