Claude Ryf (* 18. März 1957 in Lausanne) ist ein Schweizer Fussballtrainer und ehemaliger Fussballspieler.
Spielerkarriere Vereine Ryf spielte in seiner Karriere bei drei Vereinen, zuerst bei Renens, dann bei Lausanne und Xamax. Nach seinem Wechsel zu Lausanne im Jahr 1978Les joueurs du contingent. In: L’Express. 1. August 1978, S. 7, abgerufen am 20. Juli 2020. absolvierte er dort die meisten Spiele seiner Karriere und gewann 1981 den Schweizer Cup. Bei Lausanne war er zuletzt Captain. Im Juli 1985 wechselte er nach Neuchâtel zu Xamax.Claude Ryf à Neuchâtel Xamax. In: L’Impartial. 8. Juli 1985, S. 9, abgerufen am 20. Juli 2020.Claude Ryf à Xamax. In: L’Express. 6. Juli 1985, S. 16, abgerufen am 20. Juli 2020. Bei Xamax erlebte er seine erfolgreichste Zeit, er wurde zweimal Schweizer Meister (1986/87 und 1987/88).Les échos du week-end. Bye bye Claude Ryf. In: L’Impartial. 26. Mai 1992, S. 15, abgerufen am 20. Juli 2020.. In: Basler Zeitung. 18. März 2005, abgerufen am 11. Juli 2020 (Blog).
International Ryf spielte insgesamt 13 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft.
Trainerkarriere Vereine 1992 begann Ryf seine Trainerkarriere bei Étoile Carouge, das damals in der zweithöchsten Schweizer Liga spielte.Claude Ryf à Carouge. In: L’Express. 15. Juni 1992, S. 27, abgerufen am 20. Juli 2020. Carouge verliess er 1995.Claude Ryf quitte Carouge. In: L’Express. 10. Mai 1995, S. 23, abgerufen am 20. Juli 2020. Er wechselte zum FC Yverdon, damals ein Spitzenteam in der NLB. Im Herbst 1996 entschied er aufgrund von Differenzen mit dem Präsidenten, den Verein zu verlassen. Ryf hatte damals noch einen Vertrag bis 1997.Claude Ryf s’en va! In: L’Impartial. 25. Oktober 1996, S. 13, abgerufen am 20. Juli 2020. 1997 wechselte er wieder zu einem Team in der NLB, dem FC Baden,Claude Ryf à Baden. In: L’Impartial. 12. März 1997, S. 21, abgerufen am 20. Juli 2020. den er nach einer Saison wieder verliess. 1998 wurde er beim NLA-Club BSC Young Boys angeworben. Von den Bernern wurde er entlassen, die Young Boys stiegen damals in die NLB ab.Geschichte. Auf und ab. BSC YB, abgerufen am 11. Juli 2020: «Der wirtschaftliche und sportliche Notstand endete in der Entlassung von Trainer Claude Ryf und dem erneuten Abstieg in die Nationalliga B.» Er stiess 1999 zum FC Wil, der damals in der NLB spielte.Alex Winter: Die erfolgreichste Saison des FC Wil. In: Christa Keller et al. (Hrsg.): Region Wil. Das Wiler Jahrbuch 1999. Wil 1999, S. 139–143, hier: S. 143 (online).. In: St. Galler Tagblatt. 8. September 199, abgerufen am 11. Juli 2020. Bei den Ostschweizern blieb er für zwei Saisons bis 2001. In: St. Galler Tagblatt. 28. Februar 2001, abgerufen am 11. Juli 2020.. In: St. Galler Tagblatt. 28. Februar 2001, abgerufen am 11. Juli 2020. und wechselte schliesslich 2002 zu Xamax nach Neuenburg,Claude Ryf wird Nachfolger von Alain Geiger bei Xamax. In: News.ch. 23. Februar 2002, abgerufen am 11. Juli 2020. wo er bis Februar 2004 blieb, als er als Trainer auf dem letzten Tabellenplatz entlassen wurde.Fussball: Claude Ryf bei Xamax entlassen. In: News.ch. 23. Februar 2004, abgerufen am 11. Juli 2020.
International Claude Ryf ist seit 2006 Trainer diverser Nachwuchsmannschaften des Schweizerischen Fussballverbands, zuletzt auch als Co-Trainer.
Titel und Erfolge Neuchâtel Xamax 2 × Schweizer Meister (1986/87 und 1987/88) FC Lausanne-Sport Schweizer Cup (1980/81)
Weblinks
(Spielerprofil) (Trainerprofil)
Einzelnachweise
Kategorie:Fußballnationalspieler (Schweiz) Kategorie:Fußballspieler (Neuchâtel Xamax) Kategorie:Fußballspieler (FC Lausanne-Sport) Kategorie:Fußballtrainer (FC Wil) Kategorie:Fußballtrainer (FC Baden) Kategorie:Fußballtrainer (Yverdon Sport FC) Kategorie:Fußballtrainer (BSC Young Boys) Kategorie:Fußballtrainer (Neuchâtel Xamax) Kategorie:Schweizer Meister (Fussball) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann