mini|hochkant|Wappen von Schkeuditz mini|hochkant|Lage von Schkeuditz In der Liste der Naturdenkmale in Rackwitz werden die Einzel-Naturdenkmale, Geotope und Flächennaturdenkmale auf dem Gebiet der nordsächsischen Stadt Schkeuditz und ihren Ortsteilen Altscherbitz, Dölzig, Freiroda, Gerbisdorf, Glesien, Hayna, Kleinliebenau, Kursdorf, Radefeld und Wolteritz aufgeführt.
Bisher sind lt. Quellen 7 Einzel-Naturdenkmale, 1 Geotope und 4 Flächennaturdenkmale sowie 2 geschützte Landschaftsbestandteile bekannt und hier aufgelistetDiese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Naturdenkmalliste. Diese kann über die zuständigen Behörden eingesehen werden. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Naturdenkmal ist oder nicht..
Die Angaben der Liste basieren auf den Daten des Geoportal SachsenatlasStaatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen und des Geoportal Nordsachsen(Geoportal Nordsachsen) und enthalten Angaben aus dem Flächennutzungsplan der Stadt Schkeuditz.Ausschnitt des Flächennutzungsplan Schkeuditz. Erläuterungsbericht S. 165/166, Stadt Schkeuditz 2006 (pdf)Schutzgebiete und -objekte im Sinne des Naturschutzes im Flächennutzungsplan der Stadt Schkeuditz, 2020 (pdf)
Definition
Ergänzend zu den lt. BNatSchG registrierten Naturdenkmalen können in Sachsen (lt. SächsNatSchG §19Sächsisches Naturschutzgesetz §19) ebenfalls geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)Erläuterungen zu den geschützten Landschaftsbestandteilen (GLB) gem. §19 SächsNatSchG ausgewiesen werden, deren Abgrenzungen sich aus den Erläuterungen vom Bundesamt für NaturschutzBeschreibung der "geschützten Landschaftsbestandteile" beim BfN ergeben. Bisher waren diese im Landkreis Nordsachsen als sog. „Kreisbiotope“ auf dem Geoportal ausgewiesen und werden zukünftig im Rahmen der BiotopkartierungÜbersicht zur Selektiven Biotopkartierung in Sachsen auf dem iDA-DatenportaliDA - dem Datenportal für"interdisziplinäre Daten und Auswertungen" in Sachsen als Einzel-Biotope registriert.
Legende Bild: zeigt ein vorhandenes Foto des Naturdenkmals. ND/FND/GLB-Nr: zeigt die jeweilige Nr. des Objekts Beschreibung: beschreibt das Objekt näher Koordinaten: zeigt die Lage auf der Karte Quelle: Link zur Referenzquelle
(Einzel-)Naturdenkmale (ND)
Bild ND-Nr. Ortsteil Alter Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Friedhofslinde GlesienWeitere Bilder nso: 19 Glesien unbek. die Linde (Tilia) auf dem Friedhof in Glesien befindet sich am südlichen Eingang östlich der Kirche und neben dem ebenfalls als Naturdenkmal ausgewiesenen Findling, welcher als Kriegerdenkmal genutzt wird und auch als Kulturdenkmal registriert ist. Die Linde steht schräg und trägt eine Gedenkplakette: „Lehrer Matthias Bennemann, † 13. Oktober 1801, rettete ein Kind und opferte sein Leben“. nso1916px|verweis=d:Q118101959 nso: 27 Glesien unbek. der als Eiche im Koben bezeichnete Baum steht auf dem Flurstück 9 des Ortsteils Glesien, welches heute zum Nordfeld des Flughafens Leipzig/Halle gehört. nso2716px|verweis=d:Q118104859 120px|Eiche KleindölzigWeitere Bilder nso: 78 Dölzig unbek. die Eiche Kleindölzig steht im Straßendreieck der Paul-Wäge-Str./Frankenheimer Straße/Äußere Gundorfer Straße des östlichen Ortsteils von Dölzig, Kleindölzig; daneben zwei Findlinge (siehe auch ID 352) nso7816px|verweis=d:Q118105057 120px|Eiche am Ortseingang GerbisdorfWeitere Bilder nso: 83 Gerbisdorf unbek. die Stieleiche (Quercus robur) am Ortseingang von Gerbisdorf steht am westlichen Ortsrand am Werbeliner Weg nso8316px|verweis=d:Q118103186 120px|Eiche vor der Schule GerbisdorfWeitere Bilder nso: 84 Gerbisdorf unbek. die Stieleiche (Quercus robur) vor der Schule von Gerbisdorf steht an der Südseite der Kreuzung Kirchenstraße/Werbeliner Weg neben dem Schulgebäude nso8416px|verweis=d:Q118104238 120px|Eiche vor der Schule GerbisdorfWeitere Bilder nso: 85 Gerbisdorf unbek. die Stieleiche (Quercus robur) auf dem Dorfplatz von Gerbisdorf steht auf dem Straßendreieck Kirchenstraße/Werbeliner Weg direkt gegenüber der Ortsfeuerwehr und dem als Kulturdenkmal registrierten ehemaligen Gasthaus „Zur Eiche“ (08972959) nso8516px|verweis=d:Q118104716 120px|Eiche vor dem Gut GerbisdorfWeitere Bilder nso: 86 Gerbisdorf unbek. die Stieleiche (Quercus robur) vor dem Gut von Gerbisdorf steht am westlichen Zugang zu einem ehemaligen Gutshof in der Straße Am Feldrain nso8616px|verweis=d:Q118104817
Geotope
Bild ND-Nr. Ortsteil Alter Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Findling auf dem Friedhof GlesienWeitere Bilder nso: 72 Glesien unbek. der Findling auf dem Friedhof in Glesien, ist ein Granitfindling, welcher 1930 ca. 750 m nördlich von Glesien an der Kiesgrube gefunden und als Kriegerdenkmal östlich der Kirche neben der Friedhofslinde auf dem Friedhof aufgestellt wurde, vier kleine Findlinge liegen unmittelbar daneben, mit Inschrift: „1914/1918 unseren im Krieg gefallenen Brüdern zum Gedächtnis, die Kirchengemeinde Glesien 1939-1945“ (ist Teil des Kulturdenkmals: Dorfkirche und Kirchhof Glesien 08972974) nso:7216px|verweis=d:Q118107642
Flächen-Naturdenkmale (FND) Bild FND-Nr. Ortsteil Größe Beschreibung Koordinaten Quelle 120px|Pfarrholz HaynaWeitere Bilder tdo: 24 Hayna 0,58ha das Pfarrholz Hayna, ist ein Auwaldrest am Ortsrand von Hayna neben dem Zufluss zum Ostergraben nso:7416px|verweis=d:Q117996581 {120px|Gerbisdorfer SandgrubenWeitere Bilder tdo: 26 Gerbisdorf 3,08ha Gerbisdorfer Sandgruben, die ehemaligen Sandgruben existieren heute nicht mehr vollständig, während der Norderweiterung des Flughafens Leipzig/Halle nach 1997 wurden Ausgleichsflächen ca. 150 m nördlich des ursprünglichen Standortes geschaffen, welches nun ebenfalls das Feuchtbiotop mit den angrenzenden Auwiesen umfassen. nso:141kbi866/86716px|verweis=d:Q117997804 tdo: 172 Dölzig 2,54ha die Spitzwiese befindet sich am Augraben nordöstlich von Dölzig und hat ein begrenztes Vorkommen seltener Arten von Trockenrasen nso:139kbi56516px|verweis=d:Q118039319 tdo: 180 Altscherbitz 1,96ha vom als Kulturdenkmal Park Altscherbitz (08966023) registrierten etwa 7 ha großen ehemaligen Gutspark in Altscherbitz sind ca. 1,96 ha als Naturdenkmal ausgewiesen, im Standort am Steilrand der Hochfläche zur Elsteraue befinden sich wertvolle Altbaumbestände. nso:13816px|verweis=d:Q118038195
Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)
Bild Biotop-Nr. Ortsteil Größe Beschreibung Koordinaten Quellen 120px|Feuchtgebiet am Fuchser im Waldgebiet Brösen 556965571055975 Glesien 270ha Das etwa 270 ha große Waldgebiet „Brösen“ am Brösengraben, war bis 1984 ein Naturschutzgebiet (wurde wegen geplanten Tagebau aufgehoben). Die erneute Ausweisung als Naturschutzgebiet war 2006 geplant, Teile (ca. 138 ha) davon wurden 2011 als FFH-Gebiet „Brösen Glesien und Tannenwald“Beschreibung des FFH-Gebiet „Brösen Glesien und Tannenwald“ ausgewiesen, im östlichen Teil befindet sich das Kleinbiotop „Feuchgebiet am Fuchser“. Im Bereich sind Vorkommen des Kammmolch (Triturus cristatus) und des Großen Mausohr (Myotis myotis) nachgewiesen. kbi5514539-30116px|verweis=d:Q33350557 120px|Dorfteich GerbisdorfWeitere Bilder 59188 Gerbisdorf 0,65ha der Dorfteich in Gerbisdorf an der Straßengabelung Werbeliner Weg/Teichblick ist ein Stillgewässer in der Ortslage, welches einen Röhrrichtsaum besitzt und zum Andenken an die Tagebauvergangenheit in der Region zusammen mit einer einzelnen Schaufel eines Schaufelradbaggers unter Schutz gestellt wurde, ca. 1,5 km nordöstlich am Werbeliner Weg befindet sich eines der größten erhalten gebliebener Schaufelräder (180 t und 17 m im Durchmesser) eines SR6300-SchaufelradbaggersTechnisches Denkmal Schaufelrad SRs 6300 (Gerbisdorf) ausgestellt, welches als Technisches Denkmal ausgewiesen ist. 16px|verweis=d:Q118112382
Weblinks
Naturdenkmale, Geotope im Geoportal Landkreis Nordsachsen Flächennaturdenkmale im Geoviewer Sachsen LUIS – Landwirtschaft- und Umweltinformationssystem für Geodaten in Sachsen Flächennutzungsplan Schkeuditz Schutzgebiete und -objekte im Sinne des Naturschutzes, Stadt Schkeuditz, 2006
Anmerkungen
Einzelnachweise
!Naturdenkmale Schkeuditz