Der National Intelligence Service (Koreanisch: , abgekürzt: , NIS) ist der südkoreanische Nachrichtendienst. Der amtierende Direktor ist Park Jie-won.

Geschichte Der NIS ist aus der KCIA (Korean Central Intelligence Agency, ), deren Gründung 1961 vom Vorsitzenden des Obersten Rats für Nationalen Wiederaufbau, Generalmajor Park Chung-hee, veranlasst wurde, hervorgegangen. 1979 beendete der Chef der KCIA, Kim Jae-gyu, die Diktatur von Park Chung-hee durch dessen Ermordung. Kurz danach riss jedoch Generalmajor Chun Doo-hwan durch einen Putsch die Macht an sich und führte eine „Säuberung“ innerhalb der Organisation durch, außerdem wurde 1981 die KCIA in ANSP (Agentur für Nationale Sicherheitsplanung, ) umbenannt. 1999 erhielt der Nachrichtendienst unter Präsident Kim Dae-jung den heutigen Namen.

Bei der Präsidentschaftswahl in Südkorea 2012 ließ der Leiter des Nachrichtendienstes Won Sei-hoon seine Behörde, ähnlich wie die Militärs und die Polizeibehörde auch,Lee Dong-hyun, Der Polizeichef Kim Yong-pan ließ den Umfang der Untersuchung reduzieren bzgl. der illegalen Aktivitäten der NIS-Mitarbeiterin bei der Präsidentschaftswahl JoongAng Ilbo, 24. Mai 2013 zugunsten von Park Geun-hye ins Geschehen eingreifen und führte eine Kampagne gegen Moon Jae-in,Seo Bok-hyun, Won Sei-hoon gibt zu, dass er seine Mitarbeiter Kommentare erstellen ließ, meint aber, das sei in seinem Befugnisbereich gewesen JTBC, 29. Mai 2013 der die Wahl dann knapp verlor. Aufgrund des Ausmaßes sicherheitsbehördlicher Beteiligung bei der Wahl gilt der damalige Präsident Lee Myung-bak als Drahtzieher hinter den illegalen Aktivitäten. Nach der Amtsenthebung Park Geun-hyes wurde Won Sei-hoon zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

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Einzelnachweise

Kategorie:Nachrichtendienstliche Organisation Kategorie:Behörde (Südkorea) Kategorie:Behördengründung 1961 Kategorie:Organisation (Seoul)