Götz Leineweber (* 1969) ist ein deutscher Dramaturg und Theaterschaffender. In Köln ist er seit 1991 Gesellschafter der Context GmbH.
Werdegang Leineweber studierte Philosophie und Völkerkunde an der Universität zu Köln und postgraduierte in Kulturjournalismus an der Universität der Künste, Berlin.
Während des Studiums schrieb er als freier Kulturjournalist Reportagen, Interviews, Theater- und Filmkritiken. Von 2004 bis 2007 arbeitete er Vollzeit als Dramaturg an der Volksbühne Berlin, von 2007 bis 2013 am Schauspiel Köln und von 2013 bis 2019 am Residenztheater München. Von 2015 bis 2019 unterrichtete er „Dramaturgie und Theatergeschichte“ in der Klasse Brack an der Universität der bildenden Künste, München, seit 2019 „Erzählen“ an der Universität für angewandte Künste, Wien und für das Goethe-Institut in Indien.
Leineweber lebt mit seiner Familie in Wien.
Positionen Leineweber arbeitet neben klassischer Produktionsdramaturgie an multipler Autorenschaft (U. a. als Dramaturg in Kölner Affäre, 2008 , Der letzte Riesenalk, 2009, Balkan macht frei, 2014 oder Insgeheim Lohengrin, 2017), an Filmbearbeitungen (U. a. in Das große Fressen, 2006 oder Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen, Inszenierung des Jahres 2010) und an Literaturadaptionen (U. a. in wozuwozuwozu, 2010, Oblomow, 2011, Meister und Margarita, 2019).
Daneben entstehen Dramaturgien und Texte für Oper (U. a. in Die Soldaten, 2012, Alles klappt, 2018), Film (U. a. in Monkey Sandwich, ausgewählt für die Biennale Venedig 2011) und Tanz (U. a. in Booty Looting, 2012 oder Die Bakchen, 2018).
Nachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Dramaturg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Mann