mini|Live bei einem Auftritt (2008) Live ist eine US-amerikanische Rockband aus York in Pennsylvania. Die Gruppe erlangte in den 1990er Jahren internationale Bekanntheit und verkaufte über 22 Millionen Alben weltweit.About Live In: freaks4live.com, abgerufen am 8. März 2021

Mitglieder Gründungsmitglieder von Live sind Ed Kowalczyk (Gesang und Gitarre), Chad Taylor (Gitarre), Patrick Dahlheimer (Bass) und Chad Gracey (Schlagzeug). Zwischen März 2012 und Dezember 2016 übernahm Chris Shinn den Part von Leadsänger Ed Kowalczyk. Am 12. Dezember 2016 gab die Band auf ihrer Website die Wiedervereinigung mit Kowalczyk bekannt.

Im Juni 2022 erklärte Kowalczyk, er halte die Rechte am Bandnamen; die übrigen drei Musiker wurden von ihm entlassen, da vor allem Taylor und Gracey untereinander zu zerstritten seien, um miteinander arbeiten zu können. Kowalczyk kündigte an, sie zu ersetzen und weiter als Live aufzutreten.

Bandgeschichte Der ursprüngliche Name der in den frühen 1980er Jahren gegründeten Band war First Aid. Es folgten mehrere Namensänderungen, darunter Public Affection. Unter diesem Namen veröffentlichte die Band 1989 das Album The Death of a Dictionary.

Nach einer Reihe von missglückten Versuchen, im Musikgeschäft Fuß zu fassen, verpflichteten Live 1990 Jerry Harrison von den Talking Heads, um das Album Mental Jewelry zu produzieren. Dieses Album basiert auf den Texten des indischen Philosophen Jiddu Krishnamurti. Mit Mental Jewelry gelang es Live, eine Fangemeinde zu erobern.

1994 erschien das Album Throwing Copper, das vor allem in den USA vom Erfolg der Singles Selling the Drama, I Alone und Lightning Crashes profitierte. Anschließend brachten Live fünf weitere Alben heraus, die kommerziell jedoch nicht an den Erfolg von Throwing Copper anknüpfen konnten und ein gespaltenes Echo bei der Kritik hervorriefen. Vor allem Secret Samadhi, der 1997 erschienene Nachfolger zu Throwing Copper, bot nach Ansicht vieler Kritiker überproduziertes, überwiegend schwaches Songmaterial, erreichte allerdings nochmals die Spitze der US-Charts. Danach wurden Live in Europa nur noch wenig wahrgenommen, tourten aber weiterhin mit beachtlichem Erfolg durch die USA. 2004 veröffentlichten sie ihr Greatest-Hits-Album Awake, das neben einigen alternativen Aufnahmen und einem zuvor unveröffentlichten Song aus der Zeit um das Album Throwing Copper auch eine Cover-Version des Liedes I Walk the Line von Johnny Cash enthält.

Ende 2009 gab die Band ihre Trennung bekannt. Ed Kowalczyk versuchte sich in der Folgezeit als Solokünstler. Die restlichen Bandmitglieder gründeten zusammen mit Candlebox-Sänger Kevin Martin zunächst die Band The Gracious Few.

Im Juni 2011 äußerte Chad Taylor in einem Zeitungsinterview, dass er zusammen mit Chad Gracey und Patrick Dahlheimer die Gruppe ohne Kowalczyk wieder aufleben lassen wolle. Kowalczyk habe verlautbart, an keiner erneuten Zusammenarbeit mit den dreien interessiert zu sein. Im März 2012 präsentierten Live ihren neuen Sänger Chris Shinn, mit dem sie im Oktober 2014 das Album The Turn herausbrachten.

Am 12. Dezember 2016 gab die Band bekannt, dass Ed Kowalczyk zu Live zurückkehre. Seit 2017 gingen die Originalmitglieder auch wieder gemeinsam auf Tour. Im August 2018 veröffentlichte die Gruppe mit Love Lounge und Be a Giver, Man zwei neue Songs, im Oktober des gleichen Jahres erschien die EP Local 717.Fabian Soethof: Was wurde eigentlich aus… der Alternative-Rock-Band Live und ihrem Sänger Ed Kowalczyk? In: musikexpress.de, 24. Oktober 2019, abgerufen am 8. März 2021 2022 verließen drei der vier Mitglieder die Band, und Kowalczyk ersetzte sie durch andere Musiker.

Diskografie

Studioalben

Livealben 2008: Live at the Paradiso – Amsterdam

Kompilationen

Weitere Kompilationen 2007: Radiant Sea: A Collection of Bootleg Rarities and Two New Songs

EPs 1990: Divided Mind, Divided Planet 1991: Four Songs 2018: Local 717

Singles

Weitere Singles 1991: Operation Spirit (The Tyranny of Tradition) 1992: Pain Lies on the Riverside 1992: The Beauty of Gray 1995: White, Discussion 1997: Rattlesnake 2000: Run to the Water 2000: They Stood Up for Love 2001: Simple Creed 2001: Overcome 2002: Forever May Not Be Long Enough 2003: Run Away 2003: Sweet Release 2004: We Deal in Dreams 2006: The River 2006: Mystery 2006: Wings 2009: Forever 2014: The Way Around Is Through 2018: Love Lounge 2018: Be a Giver, Man 2024: Lady Bhang (She Got Me Rollin')

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

2000: für die Single The Dolphin’s Cry 2001: für das Album V 2006: für das Album Songs from Black Mountain

1995: für das Album Throwing Copper 2000: für das Album The Distance to Here 2001: für das Album V

1999: für das Album Mental Jewelry

2001: für das Album V 2003: für das Album Birds of Pray 2022: für die Single The Dolphin’s Cry

2001: für das Album Mental Jewelry 2003: für das Album Birds of Pray 2010: für das Album Live at the Paradiso – Amsterdam 2010: für das Videoalbum Live At The Paradiso – Amsterdam

1997: für das Album Throwing CopperPlatin-Schallplatte

2003: für das Album Birds of Pray 2004: für das Album Awake: The Best of 2013: für das Videoalbum Live At The Paradiso – Amsterdam

1999: für das Album The Distance to Here

1997: für das Album Secret Samadhi 2025: für die Single I Alone

1996: für das Album Throwing Copper 1997: für das Album Secret Samadhi 2001: für das Album V2× Platin-Schallplatte

1997: für das Album Secret Samadhi 2000: für das Album The Distance to Here

1997: für das Album Secret Samadhi

2000: für das Album The Distance to Here 2010: für das Album Awake: The Best of

2000: für das Album The Distance to Here

3× Platin-Schallplatte

2025: für die Single Lightning Crashes

7× Platin-Schallplatte

1997: für das Album Throwing Copper

2000: für das Album Throwing Copper

10× Platin-Schallplatte

2019: für das Album Throwing Copper

Weblinks

Website der Band

Einzelnachweise

Kategorie:Rockband Kategorie:US-amerikanische Band