Genadi Plamenow Petrow (; * 16. November 1981 in Sofia) ist ein ehemaliger bulgarisch-portugiesischer Fußballspieler und nunmehriger -trainer.
Karriere Als Spieler Petrov wechselte zur Saison 1999/2000 nach Österreich zum Zweitligisten SV Braunau, den er jedoch ohne Einsatz im November 1999 wieder verließ. Ab der Saison 2002/03 spielte er in Portugal beim Imortal DC. Zur Saison 2004/05 wechselte er zum FC Ferreiras.
Im Januar 2007 wechselte er ein zweites Mal nach Österreich, wo er sich dem fünftklassigen ATSV Stadl-Paura anschloss. Bis Saisonende kam er zu elf Einsätzen für die Oberösterreicher in der Landesliga, in denen er acht Tore erzielte, zu Saisonende stieg er mit dem Verein jedoch in die Bezirksliga ab. In dieser kam er in der Saison 2007/08 zu 26 Einsätzen, in denen er 24 Tore erzielte. In der Saison 2008/09 gelangen ihm 27 Treffer in 26 Spielen, mit dem Verein verpasste er als Vizemeister jedoch knapp den Aufstieg. In der Spielzeit 2009/10 kam er in 23 Spielen in der sechsthöchsten Spielklasse zum Einsatz und erzielte dabei 34 Tore, als Drittplatzierter verpasste er mit Stadl-Paura jedoch erneut knapp den Aufstieg. In der Saison 2010/11 konnte man schließlich Meister der Bezirksliga Süd werden und stieg wieder in die Landesliga auf, Petrow steuerte zum Meistertitel 21 Treffer in 21 Spielen bei. In der fünfthöchsten Spielklasse kam er in der Saison 2011/12 zu 25 Einsätzen, in denen er 21 Tore machte.
Nach 132 Spielen für Stadl-Paura, in denen er 135 Tore erzielte, verließ er den Verein nach der Saison 2011/12 und wechselte zur siebtklassigen Union Gunskirchen.Petrov stürmt künftig in Gunskirchen nachrichten.at, am 20. Juli 2012, abgerufen am 22. Juni 2020 Für Gunskirchen kam er zu 26 Einsätzen in der 1. Klasse, in denen er 29 Tore erzielte. Zur Saison 2013/14 kehrte er zu Stadl-Paura zurück.Transferbombe: Genadi Petrov kehrt nach Stadl-Paura zurück! ligaportal.at, am 18. Juni 2013, abgerufen am 22. Juni 2020 Mit Stadl-Paura konnte er zu Saisonende als Meister der Landesliga West in die OÖ Liga aufsteigen. Petrow kam er der ersten Spielzeit nach seiner Rückkehr zu 21 Einsätzen, in denen er neun Tore erzielte.
Nach elf weiteren Einsätzen in der vierthöchsten Spielklasse wechselte er in der Winterpause der Saison 2014/15 zum fünftklassigen FC Andorf, wo er neben seiner Tätigkeit als Spieler auch Trainer wurde.Petrov wird Spielertrainer bei Andorf nachrichten.at, am 21. November 2014, abgerufen am 22. Juni 2020 Als Tabellenletzter übernommen, führte Petrow Andorf mit Platz 10 noch sicher zum Klassenerhalt und steuerte dabei selbst elf Tore in 13 Einsätzen bei. Die Saison 2015/16 beendete mit dem Verein als Siebter, Petrow setzte sich selbst in 19 Spielen ein und erzielte dabei 16 Tore. Nach der Saison 2015/16 verließ er den Fünftligisten.FC Andorf und Spielertrainer Petrov gehen im Sommer getrennte Wege ligaportal.at, am 25. April 2016, abgerufen am 22. Juni 2020
Daraufhin kehrte er zur Saison 2016/17 abermals zu Stadl-Paura zurück, wo er Spielertrainer bei der sechstklassigen zweiten Mannschaft wurde. Im März 2017 kam er zudem zu seinem Debüt für die inzwischen erneut aufgestiegene erste Mannschaft in der drittklassigen Regionalliga, als er gegen den SC Weiz in der 88. Minute für Mario Petter eingewechselt wurde. Dies blieb sein einziger Regionalligaeinsatz als Spieler. Mit der zweiten Mannschaft beendete er die Spielzeit als Tabellenfünfter, zudem setzte er sich in sieben Spielen selbst ein und erzielte dabei zwei Tore.
Zur Saison 2017/18 wechselte er als Spielertrainer zum ebenfalls sechstklassigen SV Krenglbach.Vier Last-Minute-Transfers für Stadl-Paura fanreport.com, am 27. Juli 2017, abgerufen am 22. Juni 2020 Im November 2017 trennte sich Krenglbach von Petrow.Trainerwechsel in Krenglbach ligaportal.at, am 28. November 2017, abgerufen am 22. Juni 2020 Für Krenglbach kam er vor der Trennung zu fünf Einsätzen in der Bezirksliga.
Nach einem halben Jahr Pause während seiner Tätigkeit bei Urfahr wechselte er zur Saison 2018/19 zum achtklassigen SV Zell/Pettenfirst, für den er sechs Spiele in der 2. Klasse absolvierte und dabei fünf Tore erzielte. In der Winterpause verließ er Zell wieder, dies blieb seine letzte Station als Aktiver.
Als Trainer Nach drei Stationen als Spielertrainer wechselte Petrow in der Winterpause der Saison 2017/18 zur achtklassigen SV Urfahr, wo er sich ausschließlich auf die Trainertätigkeit konzentrierte.Ex-Profi Petrov will Urfahr wieder nach oben bringen nachrichten.at, am 20. Februar 2018, abgerufen am 22. Juni 2020 Die Saison beendete er mit den Linzern auf dem elften Tabellenrang in der 2. Klasse Mitte. Nach der Saison 2017/18 verließ er Urfahr wieder.
Im November 2018 wurde er Trainer des fünftklassigen SC Melk in Niederösterreich. meinfussball.at, am 9. November 2018, abgerufen am 22. Juni 2020 Melk führte er auf den siebten Tabellenrang in der 2. Landesliga West. Zur Saison 2019/20 wurde er, neben seiner Tätigkeit bei Melk, auch Cheftrainer des achtklassigen SV Spitz/Donau. meinfussball.at, am 24. Juni 2019, abgerufen am 22. Juni 2020 Im Oktober 2019 trennte sich Melk von Petrow.Melk und Coach Genadi Petrov gehen getrennte Wege - Langjähriger Co-Trainer Christian Stumpfer übernimmt ligaportal.at, am 24. Oktober 2019, abgerufen am 22. Juni 2020 Im Dezember 2019 wurde er neben seiner Tätigkeit bei Spitz auch Trainer des Frauen-Bundesligisten SV Horn.Genadi Petrov neuer Cheftrainer bei den SV Horn Frauen! svhorn.at, am 11. Dezember 2019, abgerufen am 22. Juni 2020
Im Juni 2020 übernahm er zudem als Nachfolger von Hans Kleer interimistisch die zweitklassige erste Mannschaft der Herren von Horn.Genadi Petrov neuer Cheftrainer beim SV Horn! svhorn.at, am 22. Juni 2020, abgerufen am 22. Juni 2020 Zur Saison 2020/21 wurde er Co-Trainer seines Nachfolgers Alexander Borodjuk.+++Breaking News+++ svhorn.at, am 11. August 2020, abgerufen am 11. August 2020 Nachdem Borodjuk Horn allerdings bereits im September 2020 wieder verlassen hatte, wurde Petrow ein zweites Mal interimistisch Cheftrainer.Alexander Borodjuk verlässt den SV Horn! svhorn.at, am 23. September 2020, abgerufen am 23. September 2020 Nach zwei Spielen als Trainer wurde er von Davor Mladina abgelöst. Dieser war allerdings nicht einmal eine Woche im Amt, ehe sich die Horner wieder von ihm trennten und Petrow ein drittes Mal innerhalb von drei Monaten Interimstrainer wurde.Nach wenigen Tagen! SV Horn trennt sich wieder von Trainer Mladina skysportaustria.at, am 7. Oktober 2020, abgerufen am 7. Oktober 2020 Im Oktober 2020 wurde er als Horner Frauen-Trainer von Karlheinz Piringer abgelöst. meinfussball.at, am 11. Oktober 2020, abgerufen am 11. Oktober 2020 Die Horner Männer betreute er in einem Pokalspiel, in dem man gegen den Viertligisten ASK Elektra Wien deutlich verlor. Danach wurde er von Alexander Schriebl abgelöst.
Sein Traineramt bei Spitz/Donau endete nach zwei Jahren, danach folgten Christopher Raith, gefolgt von Roland Dallinger,SV Spitz "schaut von Spiel zu Spiel", abgerufen am 1. Dezember 2023 ehe erneut Petrow im September 2023 das Traineramt der Niederösterreicher übernahm.Spitz trennt sich vom Trainer, abgerufen am 1. Dezember 2023 Erst kurz davor hatte er ab Juni 2023 den SC Mautern aus Mautern an der Donau trainiert.SC MAUTERNMautern findet Nachfolger für „Feuerwehrmann“, abgerufen am 1. Dezember 2023 Ab Sommer 2021 war er kurzzeitig Jugendleiter des SC Melk, übernahm jedoch nach zwei Monaten dessen Kampfmannschaft,Melk: Rückkehrer Petrov löst Stumpfer ab, abgerufen am 1. Dezember 2023 die er bis kurz vor Saisonende 2022/23 trainierte.SC MELKGenadi Petrov nicht mehr Melk-Coach, abgerufen am 1. Dezember 2023 Den SV Spitz/Donau trainierte Petrow bis zum Saisonende 2023/24 und beendete die Spielzeit mit dem Team auf dem zwölften Platz der siebentklassigen 1. Klasse Nordwest/Mitte.
Gleich im Anschluss kam er zum ASV Schrems in die viertklassige Niederösterreichische Landesliga, nachdem er Klub in der vorangegangenen Saison nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasst hatte.ASV Schrems: Trainerwechsel trotz dem 2. Platz in der 1. Landesliga, abgerufen am 22. Mai 2025 Bereits Ende November 2024 wurde er durch den einstigen Profispieler Björn Wagner als Trainer der Schremser abgelöst.Trainerwechsel fix: Björn Wagner folgt auf Genadi Petrov in Schrems, abgerufen am 22. Mai 2025 Wenige Wochen später wurde bekannt, dass Petrow den in der Winterpause befindlichen ASK Loosdorf aus der sechstklassigen Gebietsliga West übernimmt.Genadi Petrov übernimmt in Loosdorf, abgerufen am 22. Mai 2025 Außerdem wurde er im Februar 2025 als Individualtrainer im Nachwuchsbereich des ESV Westbahn Linz tätig. Den ASK Loosdorf verließ er im September 2025 und auch seine Tätigkeit in Linz endete im Juni 2025. Im März 2026 übernahm er das Traineramt beim USC Weißenkirchen in der fünftklassigen Niederösterreichischen 2. Landesliga West, wo er unter anderem auf seinen Ex-Verein, den SC Melk, trifft.
Persönliches Petrow wurde in Sofia in Bulgarien geboren, zog allerdings bereits als Kind nach Portugal und wuchs dort auf. meinfussball.at, am 13. November 2018, abgerufen am 22. Juni 2020
Weblinks
Genadi Petrow in der Datenbank des ÖFB
Einzelnachweise
Kategorie:Fußballspieler (SV Braunau) Kategorie:Fußballspieler (Imortal DC) Kategorie:Fußballspieler (ATSV Stadl-Paura) Kategorie:Fußballspieler (FC Andorf) Kategorie:Fußballtrainer (SV Horn) Kategorie:Bulgare Kategorie:Portugiese Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Mann