Karl Gustav Viktor von Dewitz (* 29. November 1853 in Farbezin, Kreis Naugard; † 7. Mai 1921 in StettinMilitär-Wochenblatt 1921, Hrsg. Constantin von Altrock, E. S. Mittler und Sohn, Berlin 1921, S. 1047.) war ein preußischer Rittergutsbesitzer und Politiker.
Leben Viktor von Dewitz stammte aus der mecklenburgisch-pommerschen uradligen Familie von Dewitz aus dem Haus Farbezin. Seine Eltern waren Klara von Bormann (* 1828; † 1890) und Gustav von Dewitz-Farbezin (* 1825; † 1895). Er wurde als zweiter Sohn im Minorat Besitzer des Rittergutes Farbezin im hinterpommerschen Kreis Naugard. In der preußischen Armee brachte er es bis zum MajorGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1901, Zweiter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1900-11, S. 246 f. und diente u. a. im Leib-Garde-Husaren-Regiment. Er war Rechtsritter des Johanniterordens.
Von 1900 bis 1920 gehörte er für den Wahlkreis Naugard im Regierungsbezirk Stettin dem Provinziallandtag der Provinz Pommern an (27. bis 49. Provinziallandtag).Theodor Wengler: Der Provinzialverband Pommern. Verzeichnis der Mitglieder des Provinziallandtages. Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern, Reihe V, Band 44, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2008, S. 103 ff. ISBN 978-3-412-20109-8. Im Jahre 1903 wurde er auf Präsentation des alten und des befestigten Grundbesitzes im Landschaftsbezirk Herzogtum Stettin Mitglied des Preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit;E. David (Hrsg.): Handbuch für das Preußische Herrenhaus. Berlin 1911, Carl Heymanns Verlag, S. 319. nach der Novemberrevolution 1918 wurde das Preußische Herrenhaus aufgelöst. 1919/1920 war er Vorsitzender des Provinziallandtags (47. und 48. Provinziallandtag).
Er blieb unvermählt und starb 1921 infolge eines Herzinfarktes. Das 900 ha Gut Farbezin erbte der älteste Sohn seines älteren Bruders Werner von Dewitz auf Cramonsdorf, sein Neffe Heinrich von Dewitz, vermählt mit Elisabeth von Brockhausen.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Preußischen Herrenhauses
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Deutsch Uradel. 1923, Vierundzwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1922, S. 199. (Anm. † 7. Mai 1921 Stettin) Gerd Heinrich: Staatsdienst und Rittergut. Die Geschichte der Familie von Dewitz in Brandenburg, Mecklenburg und Pommern. Bouvier Verlag, Bonn 1990, S. 172. u. Anhang S. 284 ff. ISBN 3-416-80647-6.
Fußnoten
Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Pommern Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden) Kategorie:Major (Preußen) Viktor Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Preuße Kategorie:Geboren 1853 Kategorie:Gestorben 1921 Kategorie:Mann