mini|Die Residenz - Sitz des ehem. Amtsgerichts Eichstätt (2006)
Das Amtsgericht Eichstätt war ein von 1879 bis 1975 bestehendes Amtsgericht in Eichstätt in Bayern, das aus einem bayerischen Landgericht älterer Ordnung hervorging.
Geschichte Unter dem Namen Landgericht Eichstätt bestand von 1806 bis 1879 ein bayerisches Landgericht älterer Ordnung, das in der ehemaligen Residenz untergebracht war. Als 1879 in Bayern eine Gerichtsorganisation nach dem Gerichtsverfassungsgesetz eingeführt wurde, trat an die Stelle des alten Landgerichts ein Amtsgericht. Es entstand zudem ein übergeordnetes Landgericht,Königlich Allerhöchste Verordnung, die Bestimmung der Gerichtssitze und die Bildung der Gerichtsbezirke betreffend, vom 2. April 1879, Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt S. 355, 400 ff. das aus dem 1858/1859 gegründeten Bezirksgericht Eichstätt hervorging. Im Jahre 1944 wurde das Landgericht in Eichstätt aufgelöst und der Amtsgerichtsbezirk Eichstätt in den Landgerichtsbezirk Nürnberg-Fürth überführt.Erlaß des Reichsjustizministers vom 20. Juli 1944, Reichsgesetzblatt, Jahrg. 1944, Teil I, S. 163/164. Das Amtsgericht Eichstätt wurde ab 1. Juli 1973 zur Zweigstelle herabgestuft.Verordnung über die amtsgerichtlichen Zweigstellen vom 30. Mai 1973 (GVBl. Nr. 13/1973, S. 341)Im Gesetz über die Organisation der ordentlichen Gerichte im Freistaat Bayern vom 25. April 1973 (GVBl S. 189) nicht mehr aufgeführt Zum 15. Dezember 1975 wurde auch diese Zweigstelle aufgehoben.Vierte Verordnung zur Änderung der Verordnung über die amtsgerichtlichen Zweigstellen vom 17. November 1975 (GVBl. Nr. 19/1975, S. 378)
Der Amtsgerichtsbezirk fiel dem Amtsgericht Ingolstadt zu.
Zugehörige Gemeinden Adelschlag mit Wittenfeld Altendorf mit Grundelmühle, Gröblmühle, Kohlmühle, Lichtenberg, Oberer Eisenhammer und Papiermühle Biesenhard Breitenfurt mit Attenbrunn, Bubenrothermühle und Parkhaus I Buchenhüll Buxheim mit Hessenhof, Moosmühle und Reinboldsmühle Dollnstein mit Groppenhof, Parkhaus II und Ziegelhütte Eberswang mit Hagenacker Egweil mit Oberhaidmühle und Unterhaidmühle Gammersfeld Hard Haunsfeld mit Ried Inching mit Brunnmühle Konheim Landershofen Marienstein mit Blumenberg und Rebdorf Meilenhofen mit Segenfarth und Zell an der Speck Möckenlohe mit Prielhof und Untermöckenlohe Mörnsheim mit Marktmühle und Wildbad Mühlheim mit Finstermühle und Mittelmühle Nassenfels mit Aumühle und Mauthaus Obereichstätt Ochsenfeld mit Fasanerie, Moritzbrunn, Tempelhof und Wittmeß Pfünz mit Almosmühle Pietenfeld mit Weißenkirchen und Ziegelhütte Pollenfeld mit Wörmersdorf Preith mit Niederwimpasing, Oberwimpasing und Ziegelhof Sappenfeld mit Birkhof Schernfeld mit Harthof Schönau Schönfeld Seuversholz mit Ziegelhütte Tauberfeld Wachenzell mit Ziegelhütte Wasserzell Weigersdorf Wellheim mit Espenlohe und Kreutzelberg Wintershof Wolkertshofen mit Wolkertshofermühle Workerszell mit Ferdinandsfeld, Geländer, Kolonie Eckerlein, Langensallach, Lohrmannsruhe, Rupertsbuch und Sperberslohe
Siehe auch Landkreis Eichstätt#Landgerichte Liste deutscher Gerichte Liste der Gerichte des Freistaats Bayern
Einzelnachweise
Eichstatt Kategorie:Organisation (Eichstätt) Kategorie:Geschichte (Landkreis Eichstätt) Kategorie:Gerichtsgründung 1879 Kategorie:Aufgelöst 1973