Alexander Martynow (* 10. Juli 1977 in Berlin) ist ein deutscher Bühnen- und Kostümbildner.
Leben Alexander Martynow wurde 1977 als Sohn der Slawistin Franziska Thun-Hohenstein (* 1951) geboren. Sein Vater ist der russische Schauspieler Andrej Leonidowitsch Martynow (* 1945). Seine Großeltern waren der Diplomat Ferdinand Thun (1921–2022) und die Slawistin Nyota Thun (1925–2021).
Alexander Martynow absolvierte nach seinem Abitur zunächst ein einjähriges Bühnenbild-Praktikum am Deutschen Theater Berlin bei dem Bühnen- und Kostümbildner Eberhard Keienburg. Von 1997 bis 2003 studierte er Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Professor Peter Schubert.
Seit 2003 arbeitet Martynow freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner für verschiedene Bühnen, darunter für die Vorpommersche Landesbühne Anklam, für das Anhaltinische Theater Dessau, das Theater Konstanz, die Comödie Dresden, das Theater Rudolstadt, das Schlosspark Theater Berlin, die Kammerspiele der Josefstadt Wien, das Schauspiel Chemnitz und das Staatstheater Darmstadt.
Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn u. a. mit den Regisseuren Jürgen Kern, Swentja Krumscheidt, Herbert Olschok, Christian Kühn, Oliver Trautwein und Philip Tiedemann.
Von 2008 bis 2015 war Alexander Martynow Vorstandsmitglied vom Bund der Szenografen.
Auszeichnungen 2020: Auszeichnung mit dem 3. INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2020 für Die Physiker in der Regie von Herbert Olschok (Bühne und Kostüme: Alexander Martynow) für das Tournee-Theater THEPISKARREN / Konzertdirektion Landgraf
2023: Auszeichnung mit dem Monika-Bleibtreu-Preis (Publikumspreis) bei den Privattheatertagen für Goldfische in der Regie von Christian Kühn (Bühne und Kostüme: Alexander Martynow) an der Comödie Dresden.
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Einzelnachweise
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