Klaus Eyferth (* 9. November 1928 in Jena; † 19. Juli 2012) war ein deutscher Psychologe, Hochschullehrer und Institutsdirektor. Seine Veröffentlichungen umfassen Untersuchungen über Wahrnehmungs- und Lernpsychologie.
Werdegang mini|hochkant|Grabstätte Klaus Eyferth Eyferth studierte Psychologie an der Universität Hamburg, an der er 1954 sein Diplom erhielt, 1957 Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 286.100 Jahre akademische Psychologie in Hamburg.S. 185. oder 1958Vgl. auch Dorsch: Lexikon der Psychologie. zum Dr. phil. promoviert wurde und sich 1962Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 1985, S. 286. oder 1964Vgl. auch Dorsch: Lexikon der Psychologie. habilitierte. Im Jahr 1958 heiratete er Ina Gröling. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. In seiner Zeit an der Universität Hamburg erforschte er Intelligenzquotienten von Kindern deutscher Mütter, deren Väter in Deutschland stationierte amerikanische Soldaten schwarzer und weißer Hautfarbe waren. Eyferths StudieVgl. auch Klaus Eyferth, U. Brandt, W. Hawel: Farbige Kinder in Deutschland. Juventa, München 1960. wurde zuerst unter dem Titel Eine Untersuchung der Neger-Mischlingskinder in Westdeutschland in der Fachzeitschrift Vita Humana im Jahr 1959 veröffentlicht.
1965 bis 1967Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 1985, S. 286. oder 1966 lehrte Eyferth als außerplanmäßiger Universitätsprofessor in Saarbrücken und von 1967,Dorsch: Lexikon der Psychologie. 1968Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 1985, S. 286. oder 1966 bis 1972 als Professor an der TH Darmstadt. 1973 trat er der Fakultät der Technischen Universität Berlin bei und gründete dort das Institut für Psychologie, dessen geschäftsführender Direktor er wurde. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ließ er 1988 deren Konferenz in Berlin stattfinden. 1995 ging er in den Ruhestand und wurde im folgenden Jahr emeritierter Professor der TU Berlin. Er starb am 19. Juli 2012 im Alter von 83 Jahren und wurde auf dem Berliner Friedhof Zehlendorf (Feld 008-806) beigesetzt.
Literatur Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 286.
Einzelnachweise
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