Das Amtsgericht Scheinfeld war ein von 1879 bis 1973 bestehendes bayerisches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit Sitz in der Stadt Scheinfeld.

Geschichte Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes am 1. Oktober 1879 kam es zur Errichtung eines Amtsgerichts in Scheinfeld im Landgerichtsbezirk Fürth.Königlich Allerhöchste Verordnung, die Bestimmung der Gerichtssitze und die Bildung der Gerichtsbezirke betreffend. Vom 2. April 1879 (GVBl. Nr. 19/1879, S. 355–402) Der Bezirk des Amtsgerichts wurde aus den Bezirken der gleichzeitig aufgehobenen Landgerichte Scheinfeld und Markt Bibart gebildet. Nach der Auflösung des Landgerichts Fürth wurde es 1932 dem Landgericht Würzburg zugeteiltVerordnung zur Ausführung des § 45 II der Verordnung zum Vollzuge des Staatshaushalts (30. Oktober 1931) vom 15. Februar 1932 (GVBl. Nr. 7/1932, S. 66) und kam 1944 zum Landgericht Nürnberg-Fürth.Erlaß zur Änderung von Oberlandesgerichtsbezirken vom 20. Juli 1944 (RGBl. I Nr. 34/1944, S. 163/164) Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Organisation der ordentlichen Gerichte im Freistaat Bayern (GerOrgG) am 1. Juli 1973Gesetz über die Organisation der ordentlichen Gerichte im Freistaat Bayern (GerOrgG) vom 25. April 1973 (GVBl S. 189) wurde das Amtsgericht Scheinfeld aufgehoben. Die gleichzeitig eingerichtete Zweigstelle Scheinfeld§ 1 Nr. 19, Verordnung über die amtsgerichtlichen Zweigstellen vom 30. Mai 1973 (GVBl. Nr. 13/1973, S. 341) des Amtsgerichts Neustadt an der Aisch wurde bereits Ende September 1975 wieder aufgehoben.Dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über die amtsgerichtlichen Zweigstellen vom 19. September 1973 (GVBl. Nr. 15/1975, S. 338)

Einzelnachweise

Scheinfeld Kategorie:Scheinfeld Kategorie:Organisation (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Kategorie:Geschichte (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Kategorie:Gerichtsgründung 1879 Kategorie:Aufgelöst 1973