Martin Schürz (* 1964 in Wien) ist ein österreichischer Volkswirt und Psychotherapeut.
Leben Martin Schürz wurde 1964 in Wien geboren, studierte Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien; dies schloss ab mit einer Dissertation bei Ewald Nowotny über den Wechselkurs als Stabilisierungsinstrument in Chile von 1975 bis 1988. Ergänzend absolvierte Schürz ein Studium der Politikwissenschaften am Institut für Höhere Studien; zusätzlich ist er ausgebildeter Individualpsychologe.
Seit 1993 arbeitet er als Volkswirt an der Österreichischen Nationalbank in Wien – dabei forscht er zu Fragen der Verteilung und Einkommensgerechtigkeit. Zusätzlich ist er als Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien beschäftigt sowie als Psychotherapeut in der Boje, einem Ambulatorium für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen.
Auszeichnungen 2015: Progressive economy award des Europäischen Parlaments 2016, gemeinsam mit Pirmin Fessler: Kurt-Rothschild-Preis für die Arbeit Private wealth across European countries: the role of income, inheritance and the welfare state 2017/2018: Research-Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien 2019, für Überreichtum: Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch
Publikationen 1992: 2015: 2017: 2019: 2022, gemeinsam mit Markus Marterbauer: Angst und Angstmacherei – für eine Wirtschaftspolitik, die Hoffnung macht. Zsolnay, Wien, ISBN 978-3-552-07311-1
Weblinks
Deutschlandfunk.de Zwischentöne 12. Januar 2025, Der Psychotherapeut Martin Schürz im Gespräch mit Paulus Müller: „Reiche Menschen bekommen viel vom Staat“
Einzelnachweise
Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert) Kategorie:Psychotherapeut Kategorie:Hochschullehrer (Wirtschaftsuniversität Wien) Kategorie:Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Mann