Die profanierte, denkmalgeschützte Totenhofskirche steht in Schmalkalden, einer Stadt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen von Thüringen.
Beschreibung 1541 wurde mit der Verlegung des städtischen Friedhofs von der Stadtkirche St. Georg auf dem neuen Friedhof eine neue Kapelle anstelle der mittelalterlichen Heilig-Kreuz-Kapelle errichtet. Diese wurde 1760 durch einen schlichten Bau aus Sandsteinquadern ersetzt.
Die giebelständig in der Straßenflucht stehende Saalkirche ist mit einem Mansarddach bedeckt. Der Giebelturm trägt eine geschweifte, schiefergedeckte Haube, die von einer Laterne bekrönt wird.
Der Innenraum hat zweigeschossige, dreiseitige Emporen und ist mit einem hölzernen Tonnengewölbe überspannt. Erhalten geblieben ist die steinerne Kanzel von 1680 und zahlreiche Epitaphe von Verstorbenen aus Schmalkaldens Oberschicht. An den Brüstungen der Kanzel befinden sich Kartuschen mit Sinnsprüchen und ein hessisches Wappen.
Literatur Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Thüringen. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 1099–1100.
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Kategorie:Kulturdenkmal in Schmalkalden Schmalkalden Kategorie:Bauwerk aus Stein Schmalkalden Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren Schmalkalden Schmalkalden Schmalkalden