mini|Mainzer Dompropstei nach Dionis Wasserburg, 1842 mini|Halbrelief der Krönung Mariens über dem Hauptportal der Mainzer Karmeliterkirche. Ursprünglich als Bauzier an der Mainzer Dompropstei von 1781, nach deren Zerstörung 1793 geborgen und 1924 in der Karmeliterkirche wiedereingesetzt. Die Mainzer Dompropstei war der Sitz des Propstes des Mainzer Domkapitels. Besonders bekannt ist der Bau des lothringischen Architekten François Ignace Mangin (1742–1807), der für Graf Damian Friedrich von der Leyen errichtet wurde. Die Errichtung erfolgte zwischen 1781 und 1786 kurz nach seiner Ernennung zum Dompropst, welche am 24. September 1781 stattfand.Mainzer Regierungsarchiv bei:Staatsarchiv Würzburg Die Propstei war der Sitz von General Adam-Philippe de Custine nach der Eroberung von Mainz im Ersten Koalitionskrieg. Das Gebäude wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 1793 aufgrund von Beschuss preußischer Truppen durch ein Feuer zerstört.Die Mainzer Dompropstei bei:regionalgeschichte.net Sie stand ungefähr an der Stelle des heutigen Staatstheaters.

Bau von 1786

Joseph Gregor Lang beschrieb die Dompropstei 1789 mit den Worten:Joseph Gregor Lang, Reise auf dem Rhein, von Mainz bis Andernach, Band 1, 1789, S. 40–41. (das Buch wurde auch von Alexandre-Louis-Bertrand Robineau 1791 übersetzt, S. 23–24)

Der französische Kunsthistoriker Louis Réau schrieb zum Gebäude:

Einzelnachweise

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