Matthias Meier (* 12. Februar 1880 in Vilsheim; † 6. März 1949 in Darmstadt) war ein deutscher Philosoph.
Leben Nach der Promotion zum Doktor der Philosophie in München am 8. März 1909 und der Habilitation 1914 an der Universität München wurde er dort Privatdozent. 1920 wurde er außerordentlicher Professor. 1925 wurde er ordentlicher Professor in Dillingen an der Donau. Am 23. Dezember 1926 wurde er außerordentlicher Professor Philosophie auf scholastischen Grundlagen, Direktor des Instituts für Philosophie und Psychologie (TH Darmstadt). 1929 wurde er Inhaber einer außerordentlichen Professur Philosophie, Pädagogik und Psychologie (TH Darmstadt). Am 1. November 1930 wurde er ordentlicher Professor Philosophie, Pädagogik und Psychologie (TH Darmstadt). Von 1932 bis 1934 war er Dekan Abteilung Kultur- und Staatswissenschaften (TH Darmstadt). Am 7. April 1933 wurde er entlassen. Am 29. März 1934 wurde die Entlassung aufgehoben. Am 24. August 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.902.552).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27340050Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933-1945. Wiesbaden 2017. S. 305f
Schriften (Auswahl) Die Lehre des Thomas von Aquino De Passionibus animae. In quellenanalytischer Darstellung. Münster 1912, . Descartes und die Renaissance. Münster 1914, . Locke und die Lehre von den eingeborenen Ideen. Fulda 1919, .
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Philosophisch-Theologische Hochschule Dillingen) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1880 Kategorie:Gestorben 1949 Kategorie:Mann