Liste der skythischen Herrscher und Könige Die Herrschaft wurde bei den Skythen anscheinend gewöhnlich vom Vater auf den jüngsten Sohn vererbt (Ultimogenitur). Folgende Liste ist unvollständig, besonders in der Frühzeit können in den Schriftquellen Kriegsführer mit Königen verwechselt worden sein: Gründerheros Targitaos, Sohn des Zeus und einer Flussgöttin (mythisch) Lipoxais, Arpoxais, und Kolaxes, Söhne des Leipoxais, Stammväter der verschiedenen skythischen Teilstämme (mythisch). Išpakai in der Regierungszeit Assurhaddons (680–669) Bartatua, vielleicht der Nachfolger Ischpakais, in der Regierungszeit Assurhaddons um 616 Madyes, Sohn des Partatua um 514 Idanthyrsos Ariantas, versuchte eine Volkszählung mit Pfeilspitzen. Saulios, 6. Jh. Ariapeithes Skyles (vor 424), Sohn von Ariapeithes und einer Griechin aus Istros. Abgesetzt, weil er gegen die althergebrachten Sitten verstoßen hatte, floh zu dem Thrakerkönig Sitalkes. Oktamasades, Bruder von Skyles Atheas (?–339) Agaros, Verbündeter des Satyros aus dem bosporanischen Reich. Kanita, 3. Jh. Saitaphernes aus dem Stamm der Sai, Wende 3./2. Jh. Skiluros, zweite Hälfte 2. Jh., gründet Neapolis Palakos, Ende 2. Jh. Pharnakes II. Saumakos, ein ehemaliger Sklave des Pairisades, Herrscher des Bosporanischen Reiches.
Literatur B. N. Grakow: Die Skythen. Berlin 1978. (russ. Original: Скифы, Moskau 1971.)
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