Charles Hermans (* 17. August 1839 in Brüssel; † 7. Dezember 1924 in Menton) war ein belgischer Maler von Porträts, Landschaften, Seestücken und Genreszenen.
Leben mini|In der Dämmerung, 1874, Königliche Museen der Schönen Künste, Brüssel Nach dem Unterricht bei den Brüsseler Malern François-Joseph Navez und Louis Gallait studierte Hermans an der École Supérieure des Arts Saint-Luc in Brüssel. Danach war er Schüler von Charles Gleyre in dessen Pariser Atelier.
Er unternahm von 1862 bis 1867 Studienreisen nach Spanien und Italien, wo er sich in Klostern vom Leben der Mönche inspirieren ließ.
Hermans wurde Mitglied der „Société Libre des Beaux-Arts“, gegründet in Brüssel am 1. März 1868, deren Mitglieder Anhänger des Naturalismus waren. 1875 präsentierte er das großformatige Gemälde À l'aube (In der Dämmerung), das als sein größter Erfolg gilt. Wegen der radikalen politischen Aussage wurde das Bild Gegenstand heftiger Diskussionen. Es zeigt fünf Frühaufsteher (darunter ein Kind mit Holzschuhen) auf dem Weg zur Arbeit, die Personen des Bürgertums begegnen, deren Fest erst am frühen Morgen endet.
1896 wurde er zum korrespondierenden und 1905 zum vollen Mitglied der Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique gewählt.
Literatur Hermans, Charles in: Dictionnaire des peintres belges (Online)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Belgien) Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Genremaler Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien Kategorie:Belgier Kategorie:Geboren 1839 Kategorie:Gestorben 1924 Kategorie:Mann