Die Gmina Mosina [] ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Poznański der Woiwodschaft Großpolen in Polen. Ihr Sitz ist die gleichnamige Stadt ( Moschin) mit etwa 14.000 Einwohnern.
Geographie mini|Karte der Gemeinde Die Gemeinde liegt zentral in der Woiwodschaft. Sie grenzt im Nordosten an die kreisfreie Woiwodschafts-Hauptstadt Posen (Sitz des Powiats). Die weiteren Nachbargemeinden sind die Gemeinden: Kórnik im Osten, Brodnica im Süden, Czempiń im Südwesten, Stęszew im Westen sowie Komorniki, Puszczykowo, Komorniki (2.) und Luboń im Norden.
Die Warthe fließt durch den östlichen Teil der Gemeinde und bildet im Norden die Westgrenze der Gemeinde. Ihre Zuflüsse Samica Stęszewska mit 37 und Kopel mit 34 Kilometer Länge münden auf Gemeindegebiet in die Warthe. Dieses gehört zur großpolnischen Seenplatte ( Pojezierze Wielkopolskie). Die Rinnenseen Jezioro Dymaczewskie mit 120 Hektar Wasserfläche und Jezioro Góreckie (100 ha) gehören zum Nationalpark Großpolen im Westen der Gemeinde. Daneben gibt es eine Reihe sehr viel kleinerer Seen.
Die Gemeinde hat eine Fläche von 170,9 km², von der 49 Prozent land- und 38 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden.regioset.pl: Daten zur Gemeinde (polnisch, abgerufen am 30. Mai 2020)
Geschichte Verwaltungsgeschichte Das heutige Gemeindegebiet gehörte, unterbrochen durch die deutsche Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg, von 1919 bis 1957 zum Powiat Śremski und zur Woiwodschaft Posen mit unterschiedlichem Zuschnitt. Im Jahr 1954 wurden die Landgemeinden in Gromadas geteilt und 1958 kam das Gebiet zum ehemaligen Powiat Poznański. – Die deutsche Minderheit wurde nach dem Weltkrieg vertrieben.
Zum 1. Januar 1973 wurde die Landgemeinde Mosina wieder eingerichtet. Von 1975 bis 1998 kam das Gemeindegebiet zur stark verkleinerten Woiwodschaft Posen. Der Powiat wurde in dieser Zeit aufgelöst. Stadt- und Landgemeinde Mosina wurden 1990/1991 zur Stadt-und-Land-Gemeinde zusammengelegt. Diese gehört seit 1999 zur Woiwodschaft Großpolen und zum Powiat Poznański aktuellen Zuschnitts, die neu gebildet wurden.
Gemeindepartnerschaften Seelze (Niedersachsen, Deutschland), seit 2001mosina.pl: Miasta partnerskie. (polnisch, abgerufen am 30. Mai 2020) Gmina Witnica (Woiwodschaft Lebus), seit 2013
Gliederung Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Mosina mit Einwohnern (Stand ) gehören die Stadt selbst und 21 Dörfer mit Schulzenämtern (sołectwa):bip.mosina.pl: Sołectwa. (abgerufen am 30. Mai 2020)
Name deutscher Name (1815–1918) deutscher Name(1939–1945)Babki Babki AltenauBaranówko Baranowo Hauland 1906–1918 Rohrheim RohrheimBorkowice Borek Hauland 1906–1918 Lindenhain LindenhainCzapury Czapury StaffelbachDaszewice Daszewice NeusteindorfDrużyna Kampratsdorf KampratsdorfDymaczewo Nowe Neu Demantschewo 1906–1918 Neusee NeuseeDymaczewo Stare Alt Demantschewo 1906–1918 Altsee AltseeKrajkowo Krajkowo WaldeckKrosinko Krosno Hauland BergdorfKrosno Krosno 1906–1918 Altkirch AltkirchMieczewo Mieczewo SchwertingenPecna Petzen Hauland Petzen HaulandRadzewice Hohensee HohenseeRogalin Rogalin EichenhainRogalinek Rogalinek WarthebrückSasinowo Sachsenfelde SachsenfeldeSowinki Sowiniec Hauland 1906–1918 Rohrwiese RohrwieseŚwiątniki Swiontnik HeildorfWiórek Wiorek SpanndorfŻabinko Waldhöhe Waldhöhe
Den Schulzenämtern bzw. der Stadt sind die folgenden, kleineren Orte zugeordnet: Name deutscher Name (1815–1918) deutscher Name (1939–1945) SchulzenamtBaranowo Baranowo Schafheim KrajkowoBolesławiec Boleslawice Wildrode BorkowiceGłuszyna Leśna Gluschin Forst Waldhagen BabkiJeziory Seeberg Mariensee(seit 1940) MosinaKonstantynowo Vorwerk Konstantinowo ? PecnaKubalin Kubalin Eichenried BabkiLudwikowo Ludwigsdorf Ludwigsdorf KrosinkoNowinki Neuhauland, älter auch Neu HollandDavid Gilly: Spezialkarte von Südpreussen. (1803, abgerufen am 31. Mai 2020) Neurode DrużynaSowiniec Sowiniec ? Sowinki
Sehenswürdigkeiten Schloss Rogalin in Rogalin Ehemalige Synagoge in Mosina, heute Heimatmuseum Nationalpark Großpolen
Verkehr Die Woiwodschaftsstraße DW430 führt über die Nachbarstädte Puszczykowo und Luboń (Luban) nach Posen, wo Autobahnen und Landesstraßen (droga krajowa) erreicht werden. Die DW431 verbindet Mosina mit Kórnik (Kurnik) im Osten und mit Granowo im Westen, dabei umfährt sie den Nationalpark.
An der Bahnstrecke Posen–Breslau bestehen der Bahnhof Mosina und der Haltepunkt Drużyna Poznańska im Dorf Drużyna.
Der nächste internationale Flughafen ist Poznań-Ławica.
Weblinks
Webpräsenz von Stadt und Gemeinde (polnisch)
Fußnoten