Tillmann Kaltwasser (* 1. November 1959 in München; † Juni 1998 ebenda) war ein deutscher Architekt.mini|Lagerhalle Kemeter, Eichstätt Werdegang Tillmann Kaltwasser, Sohn von Sabine und Franz Georg Kaltwasser,Kaltwasser, Franz Georg. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 604. studierte von 1980 bis 1987 Architektur an der Technischen Universität München und diplomierte bei Rudolf Wienands. Danach arbeitete er bis 1992 bei Wienands und Partner in München und gründete 1992 zusammen mit Andreas Hild das Architekturbüro Hild und Kaltwasser. Im Jahr 1998 starb er überraschend im Alter von 38 Jahren. Wie sein Vater wurde er auf dem Münchener Waldfriedhof beigesetzt.www.grabsteine.genealogy.net. Hild änderte den Namen des Büros auf „Hild und K Architekten“ um, dieses führt Hild zusammen mit Dionys Ottl und Matthias Haber.

Die beiden Frühwerke des Münchner Architekturbüros Hild und Kaltwasser sind zwei Objekte in Eichstätt, der Neubau einer Lagerhalle 1995 und eine Aufstockung in der Altstadt 1995.

Bauwerke mini|Aufstockung Haus Bonnin, Eichstätt mini|Ostenstraße 15, Eichstätt als Mitarbeiter bei Rudolf Wienands:

1987–1992: Audimax der TU München

als Mitglied der Architektengemeinschaft „Hild und Kaltwasser“:

1994: Aufstockung Haus Wolf, München 1994–1995: Lagerhalle Kemeter, Eichstätt 1995: Aufstockung Haus Bonnin, Eichstätt 1996: Wertstoffsammelstelle, Landshut 1996: Verlagskantine Callwey, München 1997: Wartehaus am Ländtorplatz, Landshut 1993–1997: Sozialwohnanlage, Kempten 1996–1998: Kleines Theater – Kammerspiele, Landshut 1997–1999: Umbau Ostenstraße 15, Eichstätt 1999: Fassadensanierung, Berlin 1997–2000: Haus Schwartz, Rudelzhausen

Auszeichnungen und Preise

1995: Nominierung – Förderpreis für Architektur der Landeshauptstadt München 1996: Das Goldene Haus für Aufstockung Haus Wolf, München 1997: Lobende Erwähnung – Architekturpreis Beton für Verkaufs- und Lagerhalle Farben Kemeter, Eichstätt 1998: Anerkennung – Deutscher Städtebaupreis für Kleines Theater, Landshut 1999: Deutscher Fassadenpreis für vorgehängte hinterlüftete Fassaden für Sozialwohnanlage, Kempten 1999: Deutscher Licht-Architekturpreis für Kleines Theater, Landshut 1999: BDA-Preis Bayern für Wartehaus am Ländtorplatz, Landshut und Kleines Theater – Kammerspiele, Landshut 1999: Anerkennung – Deutscher Architekturpreis für Kleines Theater – Kammerspiele, Landshut 2000: Prämierung – Thomas Wechs Preis für Sozialwohnanlage, Kempten 2000: Architekturpreis Ziegelforum für Haus Schwartz, Aggstall

Ehemalige Mitarbeiter

1994–1998: Dionys Ottl

Ausstellungen 1988: Denkmal oder Denkmodell – Staatliche Kunsthalle Berlin 1988: Analoge Architektur – Wanderausstellung 1990: Ökologischer Städtebau – Bauhaus Dessau Berlin 1993: Münchener Schule – Bayerische Akademie der Schönen Künste 1997: Installation Haus Eichstätt – Pfahlstraße Eichstätt 1997: Münchener Förderpreis – Künstlerwerkstatt Lothringerstraße

Literatur

archithese 5/1995 Baumeister 5/1995, 6/1995, 10/1995, 19/1995, 1/1996, 8/1997 Bauwelt 28–29/1993, 37/1995, 39/1996 DAM Jahrbuch 1996, 1997 Deutsches Architektenblatt 4/1997 Deutsche Bauzeitung 4/1997, 4/1998 Domus 776/1995 Glasforum 1/1996 Werk, Bauen + Wohnen 4/1995 Bedeutungslos. In: Centrum Jahrbuch Architektur und Stadt 1996 Andreas Hild und Tillmann Kaltwasser (Hrsg.): Hild und Kaltwasser Architekten. Biering Graphische Betriebe, München 1997 12 Junge Deutsche Architekten. Birkhäuser Verlag 1998 Andreas Ammer, Michael Heinrich (Hrsg.): Hild und Kaltwasser. Gustavo Gili, 1998 Nouvelle Cantine. In: db, Ausgabe 4/1998 Jessica Cargill Thompson (Hrsg.): 40 Architects under 40. Taschen Verlag; 2000

Weblinks

https://www.hildundk.de/buro/buroprofil/

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (München) Kategorie:Absolvent der Technischen Universität München Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Gestorben 1998 Kategorie:Mann