Christian August Hahnemann (* 26. Juli 1818 in Berlin;Petrikirche Berlin, Taufen 1804-1819, S. 162. In: Ancestry.com. Deutschland, ausgewählte evangelische Kirchenbücher 1500–1971 [database on-line] † 2. August 1880 ebenda)Sterberegister Standesamt Berlin Nr. VI, Band I, 1880, Urkunde Nr. 1520. In: Ancestry.com. Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874–1955 [database on-line] war ein deutscher Architekt und Bauunternehmer.

Leben August Hahnemann war der Sohn des Königlichen Hofmaurermeisters August Daniel Hahnemann (1784–1851),Jerusalemskirche Berlin, Beerdigungen 1848-1851, S. 242. In: Ancestry.com. Deutschland, ausgewählte evangelische Kirchenbücher 1500–1971 [database on-line] machte eine Maurerlehre und vor 1829 die Meisterprüfung in Berlin. Anschließend war er in der väterlichen Baufirma tätig. Diese Firma war 1819–1821 am Bau des Schauspielhauses, 1821–1824 an der Schlossbrücke, 1821 am Wächterwohnhaus am Kreuzbergdenkmal und 1829–1832 am Neuen Packhof beteiligt. Ebenso 1849 an der Grundsteinlegung für das Denkmal Friedrich Wilhelms III. im Tiergarten.Der persönliche Anteil August Hahnemanns an den Bauten der Firma ist nicht immer eindeutig feststellbar. 1833 machte Hahnemann die Hofmaurermeister-Prüfung und reiste anschließend durch Deutschland und nach Italien. 1843/44 und 1847/48 folgten weitere Italienreisen. 1848 legte er die Privatbaumeister-Prüfung ab und wurde 1852 zum Hofbaumeister ernannt. 1867 war er, ebenso wie sein Bruder, der Baumeister Ferdinand Hahnemann, in der Mitgliederliste des Architektenvereins eingetragen. Als Freimaurer gehörte er der St. Johannis-Loge Teutonia zur Weisheit an. Hahnemann heiratete 1843 Julie Bertha Schultz (1825–1857), Dorotheenstädtische Kirche Berlin, Trauungen 1826–1844, S. 512. In: Ancestry.com. Deutschland, ausgewählte evangelische Kirchenbücher 1500–1971 [database on-line] Tochter des General-Arztes Friedrich August Schultz, und 1858 deren Schwester Maria Anna Schultz (1832–1894).Sankt Jakobikirche Berlin, Trauungen 1858-1864, S. 3, In: Ancestry.com. Deutschland, ausgewählte evangelische Kirchenbücher 1500–1971 [database on-line]

Bauten in Berlin (zugeschrieben) mini|Wohnhaus Anker, Bellevuestraße 19a 1823: Remise Tiergartenstraße 33 1826: Seitengebäude am Wohnhaus Tiergartenstraße 4 1828: Wohnhaus Hasenhegerstraße 1/2 (mit Zimmermeister Glatz) 1836: Wohnhaus Tiergartenstraße 5A und Remise/Orangerie Tiergartenstraße 5 1840: Grundsteinlegung für das Denkmal Friedrichs II., Unter den Linden (gemeinsam mit Fa. Cantian) 1852: Neubau der Fassade am Prinz-Friedrich-Palais, Wilhelmstraße 72 1853: Umbau des Wohnhauses Normann, Unter den Linden 77 1854: Wohnhaus Anker, Bellevuestraße 19A und Umbau des Wohnhauses Bellevuestraße 19 (abgebrochen für das Weinhaus Rheingold 1905) 1856–1858: Wohnhaus Brandenburgstraße 43 1857–1860: Bau der Aktienbrauerei Tivoli in Kreuzberg ab 1858: Eigenes Wohnhaus Victoriastraße 2 (vermutlich nach Entwurf von August Stüler) vor 1860: Wohnhaus Heine, Potsdamer Straße 38 1861–1862: Mietshaus & Gewerbehof Mehringdamm 53, abgerufen am 25. Mai 2020 vor 1862: Hotel de Réfuge, Friedrichstraße 61, Wohnhaus Friedrich-/Ecke Taubenstraße 12/13, eigenes Wohnhaus Friedrichstraße 219 (mit August Stüler)

Weblinks

Literatur

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1818 Kategorie:Gestorben 1880 Kategorie:Mann