mini|Badmómzjay (2023) mini|Badmomzjay, Rock im Park (2023) Badmómzjay (Eigenschreibweise badmómzjay, bürgerlich Josy „Jordan oder Jordy“ Napieray; * 27. September 2002 in Brandenburg an der Havel) ist eine deutsche Rapperin.

Leben und Karriere Badmómzjay wuchs in Brandenburg an der Havel im Ortsteil Kirchmöser mit einer jüngeren Schwester bei einer alleinerziehenden Mutter auf.

Sie schloss 2019 einen Plattenvertrag mit dem Major-Label Universal Music ab, kurz nachdem sie ihr eigenes Label Bad Momz Records gegründet hatte. Ihre Songs erreichten nach kurzer Zeit Millionen von Aufrufen auf Spotify und YouTube. Ihren ersten eigenen Song mit dem Titel 24/7 veröffentlichte sie im Dezember 2019. Im Juni 2019 war Badmómzjay Featuring-Gast in dem Musikvideo Papi von Monet192.

Mit ihrer Single Move kam sie Ende April/Anfang Mai 2020 vier Wochen in die deutschen Singlecharts (Höchstposition Platz 27). Badmómzjays Song Snowbunny geriet Mitte 2020 in die Kritik, weil er rassistische und sexistische Äußerungen enthalten soll. Badmómzjay wies darauf hin, dass es sich um eine Fehlinterpretation handle und entschuldigte sich für dieses Missverständnis.

Ihre Single Tu nicht so ist Teil des offiziellen FIFA-22-Soundtrack.

Am 25. November 2021 erschien ihr erstes Studioalbum Badmómz., das Platz sieben der deutschen Charts erreichte.

Am 23. November 2023, fast zwei Jahre nach ihrem Debütalbum, erschien der Nachfolger mit dem Titel Survival Mode. Es erreichte Platz vier der deutschen Albumcharts.

Am 7. März 2024 erschien das Mixtape Don’t Trust Bitches. Mit diesem Mixtape ging sie auch auf Club-Tour. Ende 2024 ging Badmomzjay dann auf Tour zu ihrem Album Survival Mode.

Im Sommer 2024 erschien die Singleauskopplung DTB als Level Space Edition.

Für den 4. September 2026 kündigte Badmomzjay ihr drittes Studioalbum Haus im Meer an. Am 22. Januar 2026 veröffentlichte sie die erste Singleauskopplung Haus im Meer (Intro), die auf Platz 44 der deutschen Singlecharts einstieg. Die zweite Singleauskopplung Gefährlich erschien gemeinsam mit Bojan „Boki“ Kalajdzic, Teil der deutschen Elektropopband ClockClock, am 13. März 2026 und erreichte Platz 35 der deutschen Singlecharts. Als dritte Singleauskopplung erschien am 5. Juni 2026 der Song "Hello Kitty". Als vierte Singeauskopplung erschien am 3. Juli 2026 der Song "OMG".

Laut dem Onlinemagazin Hiphop.de zählt Badmómzjay zu den „spannendsten Nachwuchsrapperinnen der Deutschrap-Szene“. Sie bekennt sich offen zu ihrer Bisexualität und zur LGBT-Community.

Stil In ihren Songs greift sie bekannte Werke der Trapmusik auf, imitiert Vorbilder wie Nicki Minaj, Cardi B und 21 Savage und wechselt zwischen deutscher und englischer Sprache. Allerdings gibt es in ihrem Repertoire auch gefühlvollere Lieder wie Supernova, ein Lied an ihren Vater, welchen sie nie kennenlernte, oder Airplanes. Ihre rot gefärbten Haare und langen künstlichen Fingernägel gehören zu ihren Markenzeichen.

Künstlername Ihr Künstlername leitet sich von Bad und Momz ab, einer Verkürzung von Bad Mothers, englisch für ‚Schlechte Mütter‘. Jay ist die englische buchstabierte Aussprache von J, dem Anfangsbuchstaben ihres bürgerlichen Vornamens. Zu diesem existieren widersprüchliche Angaben. Die Wortmarke Badmómzjay wurde auf den Namen Josy Napieray angemeldet, der auch in den Datenbanken der GEMA und offizieller Chartwebsites unter den mitwirkenden Personen ihrer Songs auftaucht und unter anderem von Watson als ihr bürgerlicher Name genannt wird.Markeneintrag zu „Badmomzjay“, dpma.de, abgerufen am 20. August 2021.Offizielles Künstlerprofil mit Klarnamen bei den offiziellen Deutschen Charts, offiziellecharts.de, abgerufen am 20. August 2021. Gleichzeitig bezeichnete der Stern die Nennung dieses Vornamens in einer vorherigen Version dieses Wikipediaartikels als fehlerhaft und verwendete die Kurzform Jordy Napieray des Namens Jordan Napieray, der auch von anderen Medien und in der Biografie ihres Labels genutzt wird.Offizielle Biografie auf der Webseite ihres Plattenlabels, universal-music.de, abgerufen am 5. Mai 2022.

Diskografie

Auszeichnungen und Nominierungen Erhaltene Auszeichnungen Bravo Otto 2025: „Beauty & Style“ (Bronze)

Deutscher Musikautorenpreis 2022: „Erfolgreichstes Werk 2021“ (für Ohne Dich, mit Kasimir1441 & Wildbwoys)

Hiphop.de Awards 2020: „Beste Newcomerin national“

MTV Europe Music Awards 2021: „Best German Act“ 2022: „Best German Act“

New Faces Awards 2021: „Music“

Women of the Year 2025: „Gamechanger“

Nominierungen 1 Live Krone 2021: „Bester Hip-Hop Act“ 2022: „Bester Hip-Hop/R&B Song“ (für Keine Tränen) 2023: „Bester Hip-Hop/R&B Song“ (für Auf die Party; mit Domiziana) Bambi

2023: „Publikumspreis“

Bravo Otto 2020: „Newcomer“ 2021: „Hip-Hop national“ 2023: „Hip-Hop national“ Hiphop.de Awards 2021: „Bester Rap-Solo-Act national“ 2021: „Bestes Album national“ (für Badmómz.) 2021: „Bester Song national“ 2023: „Bester Solo-Act national“ 2023: „Bester Live-Act national“ 2023: „Macher*in des Jahres national“ 2023: „Beste Line“ („Dich triggert mein Bikinifoto, Outfit Lara Croft / Ich zeig so lang Titten bis du scheiß Neandertaler kotzt / Wenn ich will, dann leck ich rum, wenn ich will zieh' ich mich aus, / Mach das nicht für Algorithmen, sondern Chicks, die sich nicht trauen“; aus yeah hoe)

LYRICS Awards 2020: „Best Song“ für Papi (mit Monet192) Preis für Popkultur

2021: „Hoffnungsvollster Newcomer“

TV-Auftritte WDR 3 Fernsehen: Kölner Treff (24. Mai 2024)

Weblinks

Badmómzjay bei Instagram

YouTube-Kanal von Badmómzjay

Einzelnachweise

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