Gaj () ist ein kleiner Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Pasym (Stadt-und-Land-Gemeinde Passenheim) im Powiat Szczycieński (Kreis Ortelsburg).

Geografie Gaj liegt am Nordwestufer des Großen Kalbensees () in der südlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 18 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Szczytno ().

An der Stelle der heutigen Waldsiedlung () befand sich vor 1945 die Stadtförsterei von Passenheim (polnisch Pasym), amtlich auch Passenheimer Stadtförsterei genannt. Mit ihren 5 Einwohnern (im Volkszählungsjahr 1905) war sie ein Wohnplatz in der Stadt Passenheim im ostpreußischen Kreis Ortelsburg. Heute ist hier eine kleine Siedlung entstanden, die als teilselbständige Ortschaft in die Stadt-und-Land-Gemeinde Pasym im Powiat Szczycieński integriert ist.

Kirchlich gehörte die Stadtförsterei bis 1945 sowohl evangelischerseits wie auch katholischerseits zur Stadt Passenheim. Das Gleiche gilt heute für die Osada leśna Gaj.

Verkehr Gaj ist auf einer Nebenstraße zu erreichen, die bei Pasym von der DK 53 (ehemalige deutsche Reichsstraße 134) abzweigt und über Rudziska Pasymskie (Waldheim) direkt nach Gaj führt. Die nächste Bahnstation ist Pasym an der Bahnstrecke Olsztyn–Ełk.

Einzelnachweise

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