zentriert|rahmenlos|170px mini|zentriert|150px|Lage des Bezirks Pankow in Berlin

Die Liste der Parks und Grünanlagen im Berliner Bezirk Pankow ist eine Zusammenstellung von Parks und Grünflächen, die folgende Kriterien erfüllen: Sie liegen in den Ortsteilen des Bezirks Pankow, sind durch die Bezirksverwaltung zur Nutzung für die Allgemeinheit freigegeben (gewidmet), geschützt und haben eine Fläche von je mindestens 2000 m².

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Überblick Im Bezirk befinden sich mindestens die hier gelisteten öffentlichen Parks und gewidmeten Grünanlagen (Stand: Ende Mai 2023). In die Zusammenstellung werden nicht aufgenommen: Friedhöfe, reine Sportparks, Straßen- oder Rahmengrün sowie Anlagen ohne deutliche Außenwahrnehmung, beispielsweise Spielplätze. Die Liste ist alphabetisch vorsortiert nach dem Ortsteil und dem amtlichen Namen des Parks oder der Straße, an der die Grünanlage liegt.

Die Ortsteile stehen mit folgenden Abkürzungen in der ersten Spalte:

OT Namedes Parks der Grünanlage/Lage Objekt-­nummer wann angelegt Gartenarchitekt/Planer Flächein ha Kurzdarstellung und Bild Bb Anlage Blankenburg – Feuchtwiese() 70271 1,31 rechts|140x140px|Anlage Blankenburg – Feuchtwiese Die dreieckige Grünfläche liegt südlich der Bahnhofstraße neben der Bahntrasse und der Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e. V. Abteilung 4. Durch die Grünfläche fließt der Ilsenburgsgraben und es liegen zwei geschützte Biotopflächen (Fahlweiden-Schwarzerlen-Auenwald und Brennnessel-Schwarzerlenwald) darauf. Bb Karower Damm() 78501 –2016 3,06 rechts|140x140px|Karower Damm Die Grünanlage befindet sich zwischen Karower Damm und Treseburger Straße. Anfang Februar 2015 mussten 32 geschützte Bäume gefällt werden, um Platz für die neue Grünanlage zu schaffen. Das betraf einzeln stehende und nicht standsichere Bäume. Danach begannen die eigentlichen Bauarbeiten, die bis zum Frühjahr 2016 fertiggestellt wurden. Die Baukosten beliefen sich auf 382.000 Euro. Im zentralen Bereich der Grünanlage liegt ein Pfuhl, ein geschütztes Biotop. Um den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten, wurden die Wege hier hauptsächlich über Stege geführt. Bf Bahnhofstraße() 00708 1,28 rechts|140x140px|Bahnhofstraße ehemaliger Friedhof VIII Der ehemalige Friedhof VIII, auf dem im Jahr 1945 die Opfer des Zweiten Weltkrieges beerdigt worden sind, befindet sich an der Bahnhofstraße. Zwischen den Jahren 1961 und 1989 lag der Friedhof im Grenzbereich der Berliner Mauer und war für die Besucher nicht zugänglich. Der Magistrat von Berlin beschloss daher zum 1. August 1974 die Schließung der Anlage. Erst nach dem Mauerfall änderte sich die Situation: Die Sperrung des Grenzbereiches wurde aufgehoben und die Fläche des geschlossenen Friedhofs gelangte in die Zuständigkeit des neu gebildeten Bezirksamts Pankow. Im Jahr 1995 ließ das Bezirksamt eine weitere Namensplatte einweihen, auf der die Opfer dieses Grenzabschnitts während der Teilung der Stadt namentlich genannt wurden. Im Jahr 2007 wurde der Friedhof endgültig geschlossen und entwidmet. Um dem mahnenden Totengedenken wieder einen würdigen Rahmen zu geben, wurden die Verstorbenen auf den Friedhof III Am Bürgerpark umverlegt. An den ehemaligen Friedhof erinnert nur noch eine Hinweistafel. Bf Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow() 00661, 00660, 00662 –192919772004 Albert Brodersen 33 140px|rechts Entsprechend der historischen Entwicklung besteht die Anlage aus drei Teilen, wodurch die Fläche stetig wuchs. Ausgangspunkt war ein Schulgarten, in den späteren Jahren diente die Fläche zum Anbau von Nahrungspflanzen. Ab 1977 erfolgte eine Übergabe an die Humboldt-Universität zu Berlin, die einen Gegenpunkt zu dem in West-Berlin vorhandenen Botanischen Garten schuf. Im 21. Jahrhundert legte der Senat die Grünanlage als Gartendenkmal fest. Bf Idehorst Landschaftspark() 00783 3,65 rechts|140x140px|Idehorst Landschaftspark Der Landschaftspark befindet sich neben dem Naturschutzgebiet Idehorst mit Wäldchen. Mehrere Wege durchziehen den kleinen Park. Außerdem bilden an einigen Stellen aufgehäufte Findlinge eine Art Steingarten und es gibt auch ein Feuchtbiotop. Bf Idehorst NSG() 00892 1,86 rechts|140x140px|Idehorst NSG Das Naturschutzgebiet (NSG) besteht aus zwei Teilen und ist Bestandteil des Naturparks Barnim. Die Grünanlage bezieht sich nur auf das Gebiet mit dem Wäldchen. Das NSG wurde am 1. März 1995 unter Naturschutz gestellt und darf nicht betreten werden. Bf Rosenthaler Weg / Blankenfelder Straße() 00735 3,14 rechts|140x140px|Rosenthaler Weg Ecke / Blankenfelder Straße Die Grünanlage liegt an der Ecke Rosenthaler Weg / Blankenfelder Straße, direkt an der Straßenbahnwendeschleife. Außerdem befindet sich dort das Retentionsbecken Buchholz-West. Bu Am Posseberg I() 00860 16,51 rechts|140x140px|Am Posseberg I Die Grünanlage liegt im Gewerbegebiet Pankow Nord und zieht sich entlang des Autobahndreiecks Pankow (Autobahn 10 und 114). Bu Franz-Schmidt-Straße / Walter-Friedrich-Straße() 00431 0,46 rechts|140x140px|Franz-Schmidt-Straße Ecke Walter-Friedrich-Straße Die Grünanlage befindet sich an der Ecke Franz-Schmidt-Straße / Walter-Friedrich-Straße. Dort steht die Bronzeplastik Gänsetrieb (eine Gänsegruppe) des Bildhauers Nikolaus Bode, die für das neue Bucher Wohnviertels WB III entworfen wurde. Wann die Bronzeplastikgruppe entstand und aufstellt wurde, ist nicht ganz geklärt. In den Jahren 2011/12 wurde sie restauriert und im Jahr 2013 wieder aufgestellt. Bu Pölnitzwiesen I(Pankegrünzug)() 00782 3,34 rechts|140x140px|Pölnitzwiesen I Die Grünanlage Pölnitzwiesen I ist ein geschütztes Feuchtgebiet, die nördlich des Schlossparks Buch liegt und durch den Pölnitzweg, Röntgentaler Weg und das brandenburgische Röntgental begrenzt wird. Am Rande der Grünanlage fließt die Panke und der Pankeweg verläuft hindurch. Die Auenlandschaft dient dem Hochwasserschutz. Für seltene Flora- und Fauna-Vertreter sind die Pölnitzwiesen I ein wertvoller Lebensraum. Bu Schlosspark Buch() 00277 –1672 13,51 rechts|140x140px|Schlosspark Buch Der Schlosspark wird von Wiltbergstraße, Straße Alt-Buch und Pölnitzweg begrenzt. Um das Jahr 1670 erwarb Freiherr Gerhard Bernhard von Pölnitz die Parkanlage mit dem Schloss. Er ließ das Schloss umgestalten und den Park als holländischen Barockgarten ausbauen. Außerdem wurde ein Kanalsystem angelegt, das zur Fischzucht diente. Nachdem Freiherr Gerhard Bernhard von Pölnitz im Jahr 1679 gestorben war, erwarb im Jahr 1724 Adam Otto von Viereck den Schlosspark, ließ ihn erweitern und eine Orangerie bauen. Nach den Plänen des Architekten Friedrich Wilhelm Diterichs wurde das Schloss umgebaut. Zwischen 1810 und 1820 ließ die Familie von Voß, die nun Eigentümer wurde, den Park zum Landschaftspark umgestalten. Zusätzlich erwarb die Familie angrenzende Wiesen und ein Waldstück. Es wurden ein Teich angelegt, Hügel aufgeschüttet, und mehrere Holzbrücken über die Panke errichtet. Julie von Voß verhalf dem Park durch ihr Verhältnis mit Friedrich Wilhelm II. als morganatische Gemahlin zu einer gewissen Bekanntheit. Die Stadt Berlin kaufte im Jahr 1898 den Park mit dem Schloss und seit dem Jahr 1906 ist alles für die Öffentlichkeit zugänglich. Zwischen 1955 und 1957 gab es nach Plänen von Folkwin Wendland umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten. Obwohl beide Gebäude den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hatten, wurde nach dem Abriss der Orangerie 1955 das Schloss 1964 aus politischen Gründen gesprengt. An ihrer Stelle entstand eine Rosenanlage. Seit dem Jahr 1987 steht dort die Skulptur Mitwelt des Bildhauers Carl Blümel.