Hochdorfer Tal ist ein Landschaftsschutzgebiet (Schutzgebietsnummer 2.37.058) im Landkreis Freudenstadt.
Lage und Beschreibung Das Schutzgebiet entstand durch Verordnung des Landratsamts Freudenstadt vom 2. Juli 2007. Es handelt sich um ein Trockental, das typisch für den Naturraum Obere Gäue ist. Es liegt nordwestlich von Eutingen im Gäu und überlagert sich im Norden mit dem FFH-Gebiet Nr. 7516-341 Freudenstädter Heckengäu.
Schutzzweck Schutzzweck ist gemäß Schutzgebietsverordnung die Erhaltung und Entwicklung
des naturraumtypischen Trockentälchens mit seinen exponierten Hängen, periodisch wasserführender Mulde und Quellhorizonten, der ausgeprägten Streuobstwiesen, als typisches Element der traditionellen kleinbäuerlichen Kulturlandschaft, der vielen Saum- und Kleinbiotope, als charakteristische, gliedernde Strukturen zwischen kleinparzellierten Wiesen- und Ackerflächen, der verschiedenen Pflanzengesellschaften in ihren standörtlich- und nutzungsbedingten Ausprägungen, der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, des typischen Charakters der Kulturlandschaft sowie die Bewahrung einer landschaftlich abwechslungsreichen Erholungslandschaft.
Geologie Mitten durch das Landschaftsschutzgebiet verläuft der nur sehr temporär Wasser führende Hochdorfer Graben, der sich in Form einer Klinge bis zu 4 m tiefBiotopbeschreibung des Biotops Bach und 2 Feldgehölze NW Eutingen, „Weinberge“ u. a. in den umgebenden Oberen Muschelkalk eingegraben hat.
Siehe auch Liste der Landschaftsschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Freudenstadt
Weblinks
Verordnung des Landratsamts Freudenstadt, abgerufen am 18. Mai 2020 (PDF; 416 KB)
Einzelnachweise
Kategorie:Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Freudenstadt Kategorie:Geographie (Eutingen im Gäu) Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 2007