Tataháza [] ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Bácsalmás im Komitat Bács-Kiskun.

Geografische Lage Tataháza liegt 86 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Kecskemét, an dem Kanal Mátételki-Kigyós und grenzt im Süden an die Kreisstadt Bácsalmás. Nachbargemeinden sind Mátételke, Mélykút und Felsőszentiván.

Geschichte Der Ort wurde erstmals 1485 in einem Kaufvertrag erwähnt. Zeitweise trug er den Namen Tótháza. Im Dezember 1765 wurde Tataháza erstmals in das Bezirkssteuerregister aufgenommen, 1769 erhob die Grafschaft gegen Tataháza eine Steuer in Höhe von 137 Forint. Das älteste Siegel des Ortes stammt aus dem Jahr 1776.

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 394 Häuser und 1695 Einwohner, von denen der größte Teil römisch-katholischen Glaubens war, auf einer Fläche von 2512 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Bácsalmás im Komitat Bács-Bodrog.

Infrastruktur In Tataháza gibt es Kindergarten, Bücherei, Post, Polizeistation, Hausarztpraxis, Kirche, eine Gaststätte und das Bürgermeisteramt. Weiterhin gibt es seit den 1950er Jahren einen Fußballverein; der Tataháza SK spielt aktuell (Stand 2019) in der dritten Klasse des Komitat Bács-Kiskun.

Sehenswürdigkeiten Nepomuki-Szent-János-Statue (Nepomuki Szent János-szobor), erschaffen 1874 Römisch-katholische Kirche Toursi Szent Márton , erbaut 1783 im spätbarocken Stil Szentháromság-Statue (Szentháromság-szobor), erschaffen 1876 Wandgemälde Falusi életkép, erschaffen von Sándor Éber jun. Windmühle (Székmalom)

Verkehr Durch Tataháza verläuft die Landstraße Nr. 5504, zwei Kilometer nördlich die Hauptstraße Nr. 55. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Bácsalmás und Mélykút.

Literatur Tataháza – Településképi Arculati Kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Tataháza 2018.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ort im Komitat Bács-Kiskun Kategorie:Ersterwähnung 1485