mini|hochkant|Charles Vetter (1881) mini|hochkant|Charles Vetter: München Marienplatz und altes Rathaus (1923) Charles Vetter (* 1. Mai 1858 in Kahlstädt bei Schneidemühl, heute Węglewo, im damaligen Kreis Chodziesen (Kolmar), Provinz Posen; † 21. März 1941 in München) war ein deutscher Zeichner und Maler des Impressionismus.

Leben Vetter wuchs in Ostpreußen auf. Ab 1881 studierte er an der Königlichen Akademie München. Nach der Zeichenklasse bei Alexander Strähuber ging er in die Naturklasse zu Alois Gabl und später noch zu Johann Caspar Herterich und Franz von Seitz. Im Jahre 1889 stellte er im Münchner Glaspalast das Bild Eine Kirchenprozession aus. Er war Mitgründer der Münchener Secession. Charles Vetter war Maler impressionistischer Großstadtszenen.

In der Zeit des Nationalsozialismus war Vetter Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an sieben Gruppenausstellungen sicher belegtMartin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 581 und passim, darunter 1940 die Große Deutsche Kunstausstellung. Dort erwarb Goebbels Vetters Ölgemälde „Offene Tür“.

Arbeiten in Museen Neue Pinakothek, München Münchner Stadtmuseum Lenbachhaus, München Neue Galerie Graz

Literatur Peter Zimmermann: Charles Vetter. Ein Stimmungsmaler zwischen Merseburg und München. Sax Verlag, 2017, ISBN 978-3-86729-208-5.

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Einzelnachweise

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