miniatur|Martinskirche in Drensteinfurt Die Martinskirche ist die evangelische Kirche in der Stadt Drensteinfurt im Kreis Warendorf und liegt im Ortsteil Drensteinfurt an der Bahnhofstraße an der Strecke zwischen der katholischen Pfarrkirche St. Regina und dem Bahnhof. Seit der Entwidmung der Friedenskirche im Ortsteil Rinkerode am 21. September 2014 und deren Abriss im April 2016Friedenskirche in Rinkerode – Abriss ist in vollem Gange (Westfälische Nachrichten, 29. April 2016; abgerufen am 10. Mai 2020) ist sie die einzige evangelische Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Drensteinfurt, die sich im Januar 2018 mit der evangelischen Kirchengemeinde Ascheberg zur Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt vereinigt hat, auf dem Drensteinfurter Stadtgebiet. (Die evangelischen Christen des Ortsteils Walstedde gehören zur Kirchengemeinde Ahlen.)

Geschichte Evangelische Gottesdienste fanden vor dem Bau der Martinskirche zunächst im Bahnhofssaal und seit 1935 in der damaligen Schule am Südwall statt. Seit 1948 fand der Gottesdienst in einer Notkirche am Kirchsteig statt, einer Baracke, die von der Bundesbahn zur Verfügung gestellt und zu einer Behelfskirche umfunktioniert wurde.Evangelische Martinskirche Drensteinfurt, Heimatverein Drensteinfurt e.V. Im Jahr 1956 wurde nach langen Planungsarbeiten mit dem Bau der Martinskirche begonnen, die am 30. Juni 1957 eingeweiht wurde. Der Name der Kirche erinnert an Martin von Tours. Im Jahr 1978 wurde der Turm renoviert.

Im Jahr 1992 wurde an der Stelle des ehemaligen Küsterhauses ein Gemeindehaus angebaut.

Ausstattung

In den 1960er Jahren erhielt die Martinskirche neue, bleiverglaste Fenster, einen roten Teppich, Paramente in den liturgischen Farben, eine Orgel und eine Läutemaschine.

Geschichte der Kirchengemeinde

Drensteinfurt, Rinkerode und Mersch gehörten bis 1954 zur evangelischen Kirchengemeinde Münster. Von 1954 bis 1958 gehörten die Orte zur neu entstandenen Kirchengemeinde Hiltrup. Im Jahr 1958 wurde die Evangelische Kirchengemeinde Drensteinfurt mit den Gemeindeteilen Rinkerode und Mersch durch die Abpfarrung von Hiltrup selbstständig. Am 14. Januar 2018 schlossen sich die beiden evangelischen Kirchengemeinden in Ascheberg und Drensteinfurt zur „Evangelische[n] Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt“ zusammen.Gemeinden feiern Zusammenschluss – Mit Mirjam in die gemeinsame Zukunft (Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2018; abgerufen am 10. Mai 2020)

Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Drensteinfurt Heinrich Grefer: 1928–1940 Gustav Sudhölter: 1941–1946 Wilhelm Spieker: 1946–1950 Wilhelm Bufe: 1946–1950 Wolfgang Moslehner: 1950 Pastor Schmidt: 1950 Wiard Roth: 1950–1955 Wilhelm Vieker: 1945–1955 Lektor Gerhard Lindken: 1954–1955 Willi Hagedorn: 1955–1957 Karl-Heinz Lange: 1957–1961 Werner Wahlhäuser: 1961–1971 Wulf Dietrich: 1971–1972 Walter Gröne: 1972–2009 Annette Heger: 2010–2015 Martin Roth: 2015–2018 Angelika Ludwig: ab 2018

Weblinks Martinskirche zu Drensteinfurt (Webseite der Ev. Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt; abgerufen am 10. Mai 2020)

Einzelnachweise

Martinskirche Kategorie:Kirchengebäude im Kreis Warendorf Kategorie:Kirche in der Evangelischen Kirche von Westfalen Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren Kategorie:Martin-von-Tours-Kirche Kategorie:Kirchengebäude der Moderne Kategorie:Bauwerk der Moderne in Nordrhein-Westfalen Drensteinfurt