Wolfgang Hildemann (* 17. Juni 1925 in Eger, Tschechoslowakei; † 25. August 1995 in Düsseldorf) war ein deutscher Komponist und Musikerzieher.
Leben Hildemann besuchte die Musikhochschulen in Prag und Nürnberg und studierte unter anderem bei Fidelio Finke, Anton Nowakowski und Joseph Keilberth. 1952 legte er sein Kapellmeisterexamen ab.
Von 1949 bis 1967 wurde er zunächst Musikerzieher des Windsbacher Knabenchores. Daraufhin lehrte er ab 1962 an der Odenwaldschule in Oberhambach. Schließlich wechselte er zum Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach. Zudem wurde er an der Fachhochschule Niederrhein Dozent für Kirchenmusik und Komposition. Lange leitete er auch bei der Künstlergilde Esslingen die Fachgruppe Musik.
Werke Von 1975 bis 1995 1975 Kleine Orgelmesse, 1976 Ritmi Dispari, Schott Musik 1980 Diletto musicale, Breitkopf & Härtel 1984 Et facta ora sexta, Musikverlag Christoph Dohr 1990 Liber organi bavarese, Musikverlag Christoph Dohr 1990 Propriums Messe, Musikverlag Christoph Dohr 1990 Recitativo, Aria e Toccata 1991 Cinque Pastorelli 1991 Concerti bavarese, Musikverlag Christoph Dohr
Post mortem 2003 Klassische Ohrwürmer, Edition Tonger
Stil Hildemanns Musik folgte dem Kompositionsprinzip der Zwölftönigkeit.
Auszeichnungen 1974: Johann-Wenzel-Stamitz-Preis
1979: Kompositionspreis der Stadt Düsseldorf Zudem: Goldene Plakette der Stadt Mönchengladbach
Einzelnachweise
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