Kurt Belicke (* 11. Juni 1929 in Berlin; † 14. Mai 1993 ebenda) Autorenbiografie, Drei Masken Verlag, aufgerufen am 8. Mai 2020 war ein deutscher Schriftsteller, Hörspielautor und Drehbuchautor.
Wirken Sein Vater war Elektriker, seine Mutter Hausfrau. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre, arbeitete dann aber als Reporter und Journalist bei einer Ost-Berliner Lokalzeitung. Seit Mitte der 60er Jahre war er als freischaffender Autor für Funk, Fernsehen und Film tätig.
Seit dieser Zeit gehörten Kurt Belicke und seine Ehefrau Sibylle, zusammen mit Friedrich Dieckmann, Gotthold Gloger, Wolfgang Kohlhaase und André Müller sen. zum engeren Freundeskreis von Peter Hacks, welcher auch eine Zeit lang mit Sibylle Belicke liiert war.Ronald Weber: Peter Hacks - Leben und Werk, Eulenspiegelverlag Berlin 2018, Seite 150 und 159
Als Autor und Szenarist bevorzugte Kurt Belicke stets das heitere Genre. Gelegentlich übernahm er auch Nebenrollen in Fernseh- und Kinofilmen.
Werke DDR-Fernsehen 1963: Band läuft (Fernsehgroteske) – Regie: Ralph J. Boettner 1963: Tresorknacker (Crimical) – Regie: Erwin Leistner 1963: Komm mit nach Montevideo – (Fernsehspiel zus. mit Jurek Becker) – Regie: Fred Mahr 1965: Poker zu dritt (Fernsehkriminalspiel) – Regie: Dimitri Dimitroff 1971: Florentiner 73 (Fernsehfilm nach Renate Holland-Moritz) – Regie: Klaus Gendries 1972: Das Hochzeitskleid war tintenblau – (Fernsehstück für zwei Schauspieler) – Regie: Gerhard Respondek 1972: Müller kontra Müller (Fernsehkomödie) – Regie: Hans Knötzsch 1974: Neues aus der Florentiner 73 (Fernsehfilm zus. mit Renate Holland-Moritz) – Regie: Klaus Gendries 1977: Ehe man Ehefrau bleibt (Fernsehspiel nach László Tabi) – Regie: Jens-Peter Proll 1978: Hochzeit in Weltzow (Fernsehfilm nach Günter de Bruyn) – Regie: Georgi Kissimow 1978: Die Augen einer Frau (Folge der Reihe Schauspielereien) für Helga Piur und Jürgen Zartmann – Regie: Hans Knötzsch 1980: Von Mensch zu Mensch (Folge der Reihe Schauspielereien) für Monika Lennartz und Reimar Johannes Baur – Regie: Gerald Hujer 1982: Ordnung im Haus (Folge der Reihe Schauspielereien) für Ursula Karusseit und Hans Teuscher – Regie: Hans Knötzsch 1984: Ach du meine Liebe (Fernsehfilm) – Regie: Georgi Kissimow 1985: Das Eigentor (Fernsehfilm) – Regie: Hans Knötzsch 1986: Der konzentrierte Professor (Folge der Reihe Schauspielereien) für Hans-Peter Minetti – Regie: Jörg Wilbrandt
DEFA-Filme 1965: Ohne Paß in fremden Betten, zus. mit Jurek Becker – Regie: Vladimír Brebera 1967: Ein Lord am Alexanderplatz – Regie: Günter Reisch 1968: 12 Uhr mittags kommt der Boß, zus. mit Siegfried Hartmann – Regie: Siegfried Hartmann 1968: Wir lassen uns scheiden, zus. mit Ingrid Reschke und Rudi Strahl – Regie: Ingrid Reschke 1976: Nelken in Aspik – Regie: Günter Reisch 1977: DEFA Disko 77 – Regie: Werner Bergmann und Heinz Thiel 1980: Der Baulöwe – Regie: Georgi Kissimow
Mitwirkung als Darsteller 1976: Nelken in Aspik, Rolle: Busmensch – Regie: Günter Reisch 1986: Polizeiruf 110: Bedenkzeit, Rolle: Kunsthändler – Regie: Hans-Werner Honert
Hörspiele 1965: Ein Tresor für Zwei – Regie: Werner Grunow (Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR) 1966: Aufstellung einer Mannschaft – Regie: Joachim Gürtner (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1971: Das Hochzeitskleid war tintenblau – Regie: Wolfgang Brunecker (Hörspielkomödie – Rundfunk der DDR) 1974: Unter den Linden – Regie: Fritz Göhler (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1975: Auge um Auge – Regie: Peter Michel Ladiges (Funkmonolog – SWF)
Theater Die Ehe an sich – Komödie für eine Dame und zwei Herren, Drei Masken Verlag, München
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