mini|hochkant|Kultur- und Gleichstellungsministerin Lubna Jaffery Dies ist eine Liste der Kulturminister Norwegens. Kulturminister werden seit 1981 ernannt, während des Zweiten Weltkriegs gab es außerdem ein Ministerium für Kultur und Volksaufklärung, das von den Nationalsozialisten eingerichtet worden war. Derzeitige Kultur- und Gleichstellungsministerin ist seit Juni 2023 Lubna Jaffery von der Arbeiderpartiet.
Kulturminister (seit 1981) Im Oktober 1981 wurde im Kirchen- und Unterrichtsministerium (Kirke- og undervisningsdepartementet) ein zweiter Ministerposten für den Bereich Kultur und Wissenschaft geschaffen. Den Posten übernahm Lars Roar Langslet. Zum 1. Januar 1982 wurde dieser Posten in das neu gebildete Kultur- und Wissenschaftsministerium (Kultur- og vitenskapsdepartementet) überführt. Das Kultur- und Wissenschaftsministerium wurde zum Beginn des Jahres 1990 zum Kirchen- und Kulturministerium (Kirke- og kulturdepartementet) umstrukturiert. Zum 1. Januar 1991 wurden die Kirchenfragen vom Kirchen- und Kulturministerium an das Bildungs- und Forschungsministerium übergeben. Aus dem Kirchen- und Kulturministerium wurde in der Folge das Kulturministerium (Kulturdepartementet) gebildet, welches in dieser Form bis Ende 2001 Bestand hatte.
Zum 1. Januar 2002 wurden die Kirchenangelegenheiten wieder in den Zuständigkeitsbereich des Kulturministeriums eingegliedert. Das Kulturministerium wurde in der Folge zum Kultur- und Kirchenministerium (Kultur- og kirkedepartementet). Zum 1. Januar 2010 wurden die Kirchenangelegenheiten erneut aus dem Ministerium ausgegliedert. Nun wurden sie Teil des Erneuerungs- und Verwaltungsministeriums. Das Kultur- und Kirchenministerium wurde nun wieder zum Kulturministerium (Kulturdepartementet) umbenannt. Im Januar 2019 ging der Bereich Gleichstellung vom Kinder- und Familienministerium ans Kulturministerium über, die Zuständigkeit für Kirche und Religion wurde im Gegenzug abgegeben. Zum 1. Januar 2022 wurde das Ministerium entsprechend dem Ministertitel in Kultur- und Gleichstellungsministerium (Kultur- og likestillingsdepartementet) umbenannt.
MinisterAmtszeitParteiRegierung Ministerium Anmerkung rowspan="2" 1981–1982 Høyre Regierung Willoch Kirchen- und Unterrichtsministerium als Kultur- und Wissenschaftsminister1982–1986 Kultur- und Wissenschaftsministerium 1986–1989 Arbeiderpartiet Regierung Brundtland II rowspan="2" 1989–1990 Kristelig Folkeparti Regierung Syse als Kirchen- und Kulturministerin 1990 Kirchen- und Kulturministerium rowspan="2" 1990–1991 Arbeiderpartiet Regierung Brundtland III als Kulturministerin1991–1996 Kulturministerium 1996–1997 Regierung Jagland 1997–1999 Senterpartiet Regierung Bondevik I 1999–2000 2000–2001 Arbeiderpartiet Regierung Stoltenberg I rowspan="2" 2001–2002 Kristelig Folkeparti Regierung Bondevik II als Kultur- und Kirchenministerin2002–2005 Kultur- und Kirchenministerium 2005–2009 Arbeiderpartiet Regierung Stoltenberg II rowspan="2" 2009–2010 als Kulturministerin2010–2012 Kulturministerium 2012–2013 2013–2015 Høyre Regierung Solberg 2015–2018 2018–2020 Venstre 2020–2021 als Kultur- und Gleichstellungsminister rowspan="2" 2021 Arbeiderpartiet Regierung Støre als Kultur- und Gleichstellungsministerin2022–2023 Kultur- und Gleichstellungsministerium seit 2023
Kultur- und Volksaufklärungsminister (1940–1945) Nachdem Vidkun Quisling von der faschistischen Nasjonal Samling (NS) am 9. April 1940 die Regierung in Norwegen übernahm, wurde am 25. September 1940 das Ministerium für Kultur und Volksaufklärung (Kultur- og folkeopplysningsdepartementet NS) gegründet. Die beiden Minister werden heute als „ulovlig minister“, also „illegaler Minister“, bezeichnet. +NameAmtszeitParteiGulbrand Lunde1940–1942Nasjonal SamlingRolf Jørgen Fuglesang1942–1945
Einzelnachweise
! Kulturminister