Wilhelm Reichermann (* 6. Februar 1845 Creuzburg i. Ostpr.; † 26. Februar 1920 in Königsberg i. Pr.) war ein ostpreußischer Mundartdichter.

Leben Bei seinem Vater lernte Reichermann das Färben. Als Wanderbursche zog er durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. 1880 erwarb er in Creuzburg die Stadtmühle. Zwanzig Jahre war er Stadtverordnetenvorsteher. Weit über Ostpreußen hinaus bekannt machten ihn seine mundartlichen Gedichte. Humorvoll und derb schildern die plattdeutschen „Spoaßkes“ natangische Verhältnisse. Das erste dieser acht Bändchen erschien 1891 bei Gräfe und Unzer. Zahlreiche Auflagen folgten. Nach 1945 erschien eine Auswahl unter dem Titel „Starker Toback“.Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002.Wilhelm Reichermann (ostpreussen-humor.de)

1925 wurde Reichermann in Creuzburg ein Gedenkstein gesetzt.

Siehe auch Robert Lutkat Liste ostpreußischer Schriftsteller

Weblinks Lebensdaten und Werke von Reichermann

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Ostpreußen) Kategorie:Niederdeutsche Sprache Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1845 Kategorie:Gestorben 1920 Kategorie:Mann