Salutio ist ein Ortsteil (Fraktion, italienisch frazione) der italienischen Gemeinde Castel Focognano in der Provinz Arezzo in der Toskana.

Geografie Der Ort liegt etwa 6 km südöstlich der Burg Castel Focognano, etwa 4 km südöstlich des Hauptortes Rassina, etwa 18 km nördlich der Provinzhauptstadt Arezzo und etwa 50 km südöstlich der Regionalhauptstadt Florenz im Arnotal der Landschaft des Casentino.Emanuele Repetti: SALUTIO (PIEVE DI) nel Val d’Arno casentinese. Der Ort liegt bei (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Arezzo, abgerufen am 29. April 2020 (italienisch) und hatte 2001 182 Einwohner. 2011 waren es 185 EinwohnerItalia in dettaglio und 1833 waren es 634 Einwohner. Der nächstgelegene Ort ist Talla, er liegt etwa 3 km südwestlich.

Geschichte Erstmals erwähnt wurde der Ort im 12. Jahrhundert als Burg der Republik von FlorenzIl bel Casentino: Salutio e la Pieve di Sant’Eleuterio. sowie in Dokumenten der zur Pieve Sant’Eleuterio gehörenden Kirche San Vitale a Lorenzano. Nachdem die Burg für die florenzer Republik an Bedeutung verloren hatte, übernahm die Familie Teri di Salutio das Gebäude und baute es zu einem Familienpalast um. Das kurz nördlich und höher als der Ort gelegene Gebäude wird heute noch Castello genannt.

Sehenswürdigkeiten Pieve di Sant’Eleuterio, Pieve aus vorlangobardischer Zeit,Chiesa di Sant′Eleuterio <Salutio, Castel Focognano>, Webseite Chiese Italiane, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto e Servizio Informatico della Conferenza Episcopale Italiana, abgerufen am 29. April 2020 (italienisch) die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert wiedererrichtet wurdeI Luoghi della Fede., wahrscheinlich aber älter ist. Enthält verschiedene Werke lokaler Künstler aus dem 17. Jahrhundert (Circoncisione von Tommaso Gorini, 1644 entstanden, Vergine del Rosario von Domenico Nannoni, 1619 entstanden, Trinità von Michelangelo Vestrucci, 1618 entstandenPro Loco Salutio und San Francesco von Bernardino Santini, um 1633 entstanden, Sakristei). Cappella di Salutio, Kapelle in Salutio basso, laut Inschrift unter dem Altar 1855 entstanden.Cappella di Salutio <Salutio basso, Castel Focognano>, Webseite Chiese Italiane, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto e Servizio Informatico della Conferenza Episcopale Italiana, abgerufen am 29. April 2020 (italienisch) Santa Maria del Bagno, Sanktuarium südlich von Salutio. Entstand 1768Chiesa di Santa Maria <Bagno, Salutio, Castel Focognano>, Webseite Chiese Italiane, Ufficio Nazionale per i beni culturali ecclesiastici e l’edilizia di culto e Servizio Informatico della Conferenza Episcopale Italiana, abgerufen am 29. April 2020 (italienisch) und gehörte zu der Kongregation Beata Vergine Maria del Monte Carmelo. Heute wird der ehemalige Konvent von Pfadfindern genutzt, die offizielle Messe des Pfarrers aus Salutio findet hier nur noch am Heiligentag statt.Anna Benvenuti: Santuari di Toscana. Edizioni Cooperativa Firenze 2000, Florenz 2002, S. 50 Der Altar wurde in den 1970er Jahren restauriert.

Literatur Emanuele Repetti: SALUTIO (PIEVE DI) nel Val d’Arno casentinese. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846). Onlineausgabe (PDF; 4 kB) der Universität Siena (italienisch)

Weblinks

italia.indettaglio.it zu Salutio Website des Pro Loco in Salutio Il bel Casentino: Salutio e la Pieve di Sant’Eleuterio I luoghi della Fede (Arezzo, Casentino)

Einzelnachweise

Kategorie:Fraktion in der Toskana Kategorie:Castel Focognano