Manfred Friedrich (* 7. Januar 1933 in Crimmitschau; † 22. Oktober 2005 in GöttingenNiedersächsische Personen.) war ein deutscher Politikwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben Manfred Friedrich wurde als Sohn von Gertraud Friedrich, geborener Bennewitz, und des promovierten kaufmännischen Direktors Wolfgang Friedrich in Crimmitschau geboren. Er studierte an der Freien Universität Berlin und in Frankfurt am Main Volkswirtschaft und Politikwissenschaft. Nach der Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Frankfurt am Main am 3. Dezember 1958 war er von 1960 bis 1966 wissenschaftlicher Assistent mit Lehrauftrag an der Universität Frankfurt. Er wurde er 1966 Professor für Politische Wissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg. Ab 1973 lehrte er als Professor an der Pädagogischen Hochschule Göttingen (Fachbereich Erziehungswissenschaft), ab dem Wintersemester 1974/1975 Politische Wissenschaft an der Universität Hamburg und von 1978 bis zu seiner Emeritierung 2001 an der Universität Göttingen.

Seine Forschungsschwerpunkte waren die politische Ideengeschichte, der Parlamentarismus und die Geschichte der deutschen Staatsrechtswissenschaft.

Manfred Friedrich war in zweiter Ehe verheiratet mit der Göttinger Professorin für Religionspädagogik Margret Friedrich,Friedrich, Margret (Margarete), geb. Fischer. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 337. geborene Fischer.

Schriften (Auswahl) Philosophie und Ökonomie beim jungen Marx. Duncker & Humblot, Berlin 1960, . Zwischen Positivismus und materialem Verfassungsdenken. Albert Hänel und seine Bedeutung für die deutsche Staatsrechtswissenschaft (= Schriften zur Verfassungsgeschichte, Band 14). Duncker & Humblot, Berlin 1971, ISBN 3-428-02411-7. Landesparlamente in der Bundesrepublik. Westdeutscher Verlag, Opladen 1975, . (Hrsg.) Verfassung. Beiträge zur Verfassungstheorie (= Wege der Forschung. Band 452). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1978, ISBN 3-534-06755-X. Geschichte der deutschen Staatsrechtswissenschaft (= Schriften zur Verfassungsgeschichte, Band 50). Duncker & Humblot, Berlin 1997, ISBN 3-428-09114-0.

Literatur Peter Lösche (Hrsg.): Zur Lage des deutschen Regierungs- und Parteiensystems. Vorträge und Symposium aus Anlaß der Emeritierung von Prof. Dr. Manfred Friedrich. Duncker & Humblot, Berlin 2002, ISBN 3-428-10876-0. Friedrich, Manfred. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 337.

Weblinks

Eintrag im Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog

Einzelnachweise

Kategorie:Politikwissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg) Kategorie:Hochschullehrer (Leuphana Universität Lüneburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Gestorben 2005 Kategorie:Mann