Der Deutsche Hochschulbaupreis ist eine seit 2011 vergebene Auszeichnung für Architektur und Baukultur. Der Preis wird von der Deutschen Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) alle zwei Jahre ausgelobt. Mit dem Preisgeld, das durch die Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) unterstützt wird, werden die jeweiligen Bauherren und die Entwurfsverfasser ausgezeichnet.
Charakteristik und Dotierung
Mit dem Preis soll nachhaltiges Bauen bei Hochschulgebäuden oder -ensembles mit Ressourcen schonenden und ganzheitlichen Konzeptionen mit hoch energieeffizienten Maßnahmen ausgezeichnet werden. Dabei wird auch die Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz berücksichtigt. Der Deutsche Hochschulpreis ist mit 15.000 Euro dotiert, für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtpreissumme beträgt 25.000 Euro (Stand 2020). Zu dem Preis gehört eine für die jeweilige Hochschule im Bereich des Haupteingangs anzubringende Plakette.
Preisträger 2022Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Deutscher Hochschulbaupreis 2020, abgerufen am 26. April 2020: Regionales Innovationszentrum für Energietechnik der Hochschule Offenburg, Architektur: Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart; „Haus der Lehre – Light & Schools“, Physik Schullabor der Universität Hamburg, Architektur: hammeskrause architekten, Stuttgart; Universitätsbibliothek, Technische Universität Chemnitz, Architektur: ARGE Aktienspinnerei Chemnitz, Siegmar Lungwitz Architekt, Dresden, Heine Mildner Architekten, Dresden, Thomas Rabe Architekt, Berlin 2020: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin; Architektur: Berlin Ortner & Ortner Baukunst, Berlin; Hochschule Esslingen – Institutsgebäude der Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt; Architektur: Knoche Architekten, Leipzig; Hochschule Münster – Neue Ateliers der Kunstakademie; Architektur: Andreas Schüring Architekten, Münster mit Bühler und Bühler Architekten, München 2018: ZF-Campus der Zeppelin Universität Friedrichshafen, Architekten: as-if Architekten, Berlin; Anerkennungen: Forschungszentrum „Center of Brain, Behavior and Metabolism“ CBBM der Universität zu Lübeck; Architekten: hammeskrause architekten, Stuttgart; Neubau Seminargebäude der Hochschule der Medien Stuttgart; Architekten: Christof Simon Freier Architekt BDA, StuttgartBundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Deutscher Hochschulbaupreis 2018, abgerufen am 26. April 2020 2016: Kollegiengebäude Mathematik, Hochschule des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT); Architekten: Arge Ingenhoven architects und Meyer Architekten, Düsseldorf; weitere Auszeichnungen: Mediathek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle; Architekten: F29 Architekten GmbH, Dresden | ZILA Freie Architekten, Leipzig, Weinhold-Bau der TU Chemnitz; Architekten: Burger Rudacs Architekten, MünchenBundesamt für Bauwesen und Raumordnung: Deutscher Hochschulbaupreis 2016, abgerufen am 26. April 2020 mini|274x274px|Das "Vielberth-Gebäude" der Uni Regensburg 2014: Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum Potsdam-Golm der Universität Potsdam;, Architekt: Staab Architekten, Berlin; weitere Auszeichnungen: Interims Audimax TUM Campus München-Garching der Technischen Universität München; Architekt: Deubzer König + Rimmel Architekten, München; BlueBoxBochum der Hochschule Bochum – Bochum University of Applied Sciences; Architekt: ARCHWERK Generalplaner KG, Bochum, abgerufen am 26. April 2020 2012: Hörsaal- und Institutsgebäude der Universität Regensburg, sog. Vielberth-Gebäude; Architekt: Ferdinand Heide, FrankfurtPhilanthropie und Stiftung, 1/2012, S. 9.
Weblinks Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - Deutscher Hochschulbaupreis Eberhard-Schöck-Stiftung
Einzelbelege
Kategorie:Erstverleihung 2011 Kategorie:Hochschulpreis Kategorie:Architekturpreis (Deutschland) Kategorie:Hochschulwesen (Deutschland)