mini|hochkant|Als Hausspruch an einem 1774 errichteten Haus in Ermatingen, Schweiz. Tue recht und scheue niemand, , ist ein Wahlspruch, zu dem sich unter anderem Ernst Biesten und Norbert Blüm bekannten.

Fundstellen „Fürcht Got, Thue recht, Schew niemandt“ heißt es in der Schrift Goltbergensis Silesius scribebat Seruestae von Melchior Kyferus aus dem Jahr 1592.

mini|Wahrheitstaler, 1597 Ein Wahrheitstaler von Heinrich Julius, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, aus dem Jahr 1597 enthielt die Prägung „RECTE FACIENDO NEMINEM TIMEAS“ (wenn du das Rechte tust [wörtlich: das Rechte machend], mögest du niemanden fürchten).Helmut Kahnt: Das große Münzlexikon von A bis Z. Battenberg Gietl Verlag, Regenstauf 2005, S. 515: Spruch (Vorderseite).

„Wer recht thut darff sich nicht fürchten“ ist die Fassung in Teutsche Sprach und Weiszheit von Georg Henisch, 1616.

„Fürchte Gott, tue recht und scheue niemand, denn was kann dir der Staub tun“ ist eine Variante im Andachtsbuch Himmlisches Freudenmahl der Kinder Gottes auf Erden von Johann Rittmeyer († 1698).Martin Lowsky: Zettelkasten. Bangert & Metzler, 2006, ISBN 3-924147-60-4 ()

mini|hochkant|Wappen der Familie Engl am südseitigen Giebel von Schloss Wagrain in Vöcklabruck, mit dem Wahlspruch „Fürchte Gott, Thue Recht, Scheue Niemand“. „Fürchte Gott, thue recht, und scheue niemand“ heißt es im Werk Der aufrichtig und wolmeynende Land-Prediger: auf alle Sonntäge des gantzen Jahrs von Gregorius Fritz aus dem Jahr 1730.

Die Abwandlung „ich thue recht und scheue keinen Feind“ findet sich in Wilhelm Tell von Friedrich Schiller, 1804.Friedrich Schiller: Wilhelm Tell. Dritter Aufzug, Erste Scene; Volltext (Wikisource).

„Thue recht und fürchte nichts!“ heißt es in der ersten Strophe des Gedichts Teutscher Trost von Ernst Moritz Arndt, 1813.

Einzelnachweise

Kategorie:Redewendung