Seit (italienische Bezeichnung: La Costa) ist eine Fraktion der Gemeinde Leifers in Südtirol. Die Ortschaft liegt östlich über dem Etschtal bzw. Unterland auf etwa 850 m Meereshöhe. Sie befindet sich rund fünf Kilometer nordöstlich oberhalb von Steinmannwald an den Hängen des Regglbergs bzw. Kohlerer Bergs.
Name Der Ortsname ist 1664 als auf Seit und 1704 als Seith genanntBozner Bürgerbuch 1551–1806. Hrsg. vom Heimatpflegeverband Bozen. 2 Bände. Innsbruck: Wagner 1956, Nr. 3072 und 7105. und bedeutet „trockenes Wiesengebiet“.Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Band 1. Bozen: Athesia 1995. ISBN 88-7014-634-0, S. 428. Der ältere Ortsname ist Fasseit, welcher schon 1321 mit Perchtoldus de Vasseit urkundlich bezeugt ist.
Geschichte Beachtenswert ist die Pfarrkirche zum seligen Heinrich von Bozen, die 1824 erbaut und 1853/54 dank einer Stiftung des Bozener Magistratsrats Josef Rößler erneuert wurde.Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 2: Bozen und Umgebung, Unterland, Burggrafenamt, Vinschgau. 7. Auflage, bearb. von Magdalena Hörmann-Weingartner. Bozen-Innsbruck-Wien: Athesia-Tyrolia 1991. ISBN 88-7014-642-1, Ergänzungen und Berichtigungen, S. 1–2.
Ältere Hofstellen auf Seit sind Weingartner, Köhl, Fritsch (Fritscher), Rechtebner, Oberrosser, Altebner und Alpler.Richard Staffler: Die Hofnamen von Zwölfmalgreien und Leifers. Bozner Jahrbuch für Geschichte, Kultur und Kunst 1952, Innsbruck, Wagner 1952, S. 133–135 (online).
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Einzelnachweise
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