Meszno (deutsch Mösen) ist ein Ort der Stadt- und Landgemeinde Otmuchów im Powiat Nyski in der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie Das Angerdorf Meszno liegt etwa vier Kilometer südwestlich von Otmuchów, 15 Kilometer südwestlich von Nysa und 70 Kilometer südwestlich Opole an der Swidna (Grundwasser), einem rechten Zufluss des Weidenauer Wassers. Der Bahnhof Meszno Nyskie lag an der Bahnstrecke Otmuchów–Dziewiętlice.

Nachbarorte von Meszno sind im Nordosten Śliwice (Schleibitz), im Südosten Broniszowice (Brünschwitz), im Südwesten Ratnowice (Rathmannsdorf) und im Nordwesten Ścibórz (Stübendorf).

Geschichte mini|Wegekapelle mini|Dorfpartie „Mesno“ wurde 1293 erstmals urkundlich erwähnt. Im Breslauer Zehntregister Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis aus den Jahren 1295–1305 wurde erneut als Mesno erwähnt. 1370 erfolgte eine Erwähnung als Mesnow. Für das Jahr 1378 ist die Ortsbezeichnung Mezin überliefert.

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Mösen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Mösen ab 1816 zum Landkreis Neisse, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. Für das Jahr 1845 sind belegt: ein Schultheiß, ein Freigut und 65 weitere Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 368, allesamt katholisch.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 416. 1855 wurden 378 Einwohner gezählt. 1865 bestanden im Ort 17 Bauern-, 15 Gärtner-, 14 Häuslerstellen. Eingeschult und eingepfarrt waren die Bewohner nach Rathmannsdorf.Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien. Breslau 1865, S. 1012 (). 1874 wurde der Amtsbezirk Rathmannsdorf gebildet, dem die Landgemeinden Friedrichseck, Krackwitz, Mösen, Ober Hermsdorf, Rathmannsdorf und Schleiwitz und die Gutsbezirke Friedrichseck, Ober Hermsdorf, Rathmannsdorf und Schleiwitz eingegliedert wurden.Amtsbezirk Rathmannsdorf 1885 wurden 384 Einwohner gezählt.AGOFF Kreis Neisse

In den 1930er Jahren wurde das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erbaut, das nach dem Übergang an Polen 1945 entfernt wurde.Onlineprojekt Gefallenendenkmäler Mösen 1933 wurden 357 Einwohner gezählt, 1939 waren es 372 Einwohner. Bis Kriegsende 1945 gehörte der Ort zum Landkreis Neisse.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Mösen 1945 mit dem der größtes Teil Schlesiens unter polnische Verwaltung. Nachfolgend wurde es in Meszno umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien eingegliedert. Die deutsche einheimische Bevölkerung wurde weitgehend vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war. 1950 wurde Meszno der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört es zum Powiat Nyski. 2007 lebten 354 Einwohner im Ort.Charakterystyka Gminy Otmuchów 2007 (polnisch)

Sehenswürdigkeiten Steinerne Wegekapelle Steinernes Wegekreuz

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole Kategorie:Geographie (Gmina Otmuchów) Kategorie:Ort in Schlesien Kategorie:Ersterwähnung 1293