Die Neutralitätserklärung von Kentucky () war eine Resolution der Kentucky General Assembly, die vom Repräsentantenhaus von Kentucky am 16. Mai und vom Senat von Kentucky am 20. Mai 1861 verabschiedet wurde. In dieser erklärte sich der US-Bundesstaat Kentucky offiziell für neutral im Amerikanischen Bürgerkrieg. Sie folgte rund einen Monat nach der Weigerung des damaligen Gouverneurs Beriah Magoffin, auf Aufforderung von US-Präsident Abraham Lincoln Truppen für das Unionsheer zu stellen. Magoffin hatte wenig später auch eine ähnliche Anfrage des konföderierten Kriegsministers Leroy Pope Walker abgelehnt. Die Staatsversammlung versuchte mit der Resolution zu verhindern, dass der Bundesstaat zu einem Schlachtfeld zwischen Nord- und Südstaaten wurde. Beide Seiten respektierten bis zum 4. September 1861 die Neutralität Kentuckys, obwohl ihre Truppen an den Grenzen stationiert und Forts dort errichtet wurden. Sie endete, als konföderierte Truppen auf Befehl des Generals Leonidas Polk unter Gideon Johnson Pillow auf das Staatsgebiet vordrangen und die Stadt Columbus besetzten.

Wortlaut der Erklärung

Literatur Col. J. Stoddard Johnston: Kentucky in Confederate Military History. Band 9, hrsg. von Thomas Yoseloff, New York 1962, S. 22–23. Jack T. Hutchinson, Cincinnati Civil War Round Table: Bluegrass and Mountain Laurel: The Story of Kentucky in the Civil War.

Weblinks The Civil War in (Western) Kentucky, Webseite der Kentucky Great River Region

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