Friedhelm Brebeck (* 16. Juli 1934 in Velbert; † 17. Januar 2026 in Ahrweiler) war ein deutscher Fernsehjournalist und Auslandskorrespondent der ARD.

Leben Friedhelm Brebeck absolvierte 1959 ein Volontariat bei der Westdeutschen Rundschau in Wuppertal und wurde anschließend Redakteur bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. 1963 wechselte er als Fernsehredakteur zum Südwestfunk nach Baden-Baden. Von 1970 bis 1972 war er Mitglied im Organisationskomitee der Olympischen Sommerspiele 1972, wo er die stellvertretende Leitung der Abteilung „Visual Design“ innehatte.

Anschließend kehrte Friedhelm Brebeck zum Fernsehen zurück. Ab 1973 arbeitete er als Redakteur und Reporter für den Bayerischen Rundfunk. 1978 wurde er Korrespondent der ARD in Teheran, danach war er als Korrespondent in Belgrad, Wien, Tel Aviv, Istanbul, Sarajevo und zuletzt im Kosovo tätig. Friedhelm Brebeck berichtete 19 Jahre lang über die Entwicklungen von unzähligen politischen Krisenherden im Nahen Osten. Für seine außerordentlichen Beiträge wurde er u. a. mit dem Grimme-Spezial-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet. 1992 ernannte ihn der Bayerische Rundfunk zum Chefreporter. 1997 wurde Brebeck mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet. Ab 1999 war Friedhelm Brebeck im Ruhestand in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo er im Juli 2021 von der Hochwasserkatastrophe betroffen war.

Im Januar 2026 starb Brebeck im Alter von 91 Jahren in einem Pflegeheim in Ahrweiler, wo er seit dem Hochwasser lebte.

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