mini|hochkant|Hayashi JussaiAus der Zusammenstellung „Abbildungen bekannter Personen der neueren Zeit“ (, Meika shōzō). Hayashi Jussai (; geboren 5. August 1768 in IwamuraHeute Stadtteil von Ena (Gifu). (Provinz Mino); gestorben 30. August 1841) war ein japanischer Konfuzianist und 8. Leiter der Hayashi-Schule.

Leben und Wirken Hayashi Jussai war der dritte Sohn von Matsudaira Norimori (; 1716–1783), dem Daimyō auf Burg Iwamura. Er hatte sich unter Hosoi Heishū (1728–1801) u. a. mit dem Konfuzianismus auseinandergesetzt und wurde von Matsudaira Sadanobu ausgewählt, die Hayashi-Familie, Ratgeber des Shōgun, weiterzuführen, nachdem Hayashi Nobutaka (, geboren 1767) 1793 ohne Nachkommen gestorben war. So wurde er 1794 Leiter der Shōheikō, also der Yushima Seidō, als Teil eines Programms Sadanobus, die Neokonfuzianische Richtung des Zhu Xi als offizielle Philosophie des Shogunats zu etablieren.

Mit Hilfe von Shibano Ritsuzan (1736–1807), Bitō Nishū (1745–1814) und Koga Seiri (1750–1817)Die drei sind als die „Drei Gelehrten der Kansei-Ära“ (, Kansei no san hakase) in die Geschichte eingegangen. reorganisierte Jussai die Lehrpläne der Schule, die damit die bedeutendste Ausbildungsstätte Japans wurde. Jussai leitete die Zusammenstellung der Geschichte der Tokugawa unter der Bezeichnung Tokugawa Jikki.

Weitere Werke Hayashis sind „Isson sōsho“ (), ein Unterrichtswerk, das auf chinesischen Quellen basiert, und „Zusammenstellung der wichtigsten Familien der Kansei-Ära (1789–1801)“ (, Kansei chōshū shoka-fu).

Anmerkungen

Literatur S. Noma (Hrsg.): Hayashi Jussai. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, Tokio 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 512.

Kategorie:Samurai Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1768 Kategorie:Gestorben 1841 Kategorie:Mann