mini|200x200px|Vorlage für den Orden: Der Esel von Wesel als Bronzeskulptur Der Eselorden ist ein seit 1972 in der Stadt Wesel in Anlehnung an den Esel von Wesel verliehener Karnevalsorden.

Hintergrund und Geschichte Der Vorschlag für den Eselorden kam 1971 vom Weseler Ratsherrn Wilhelm Schulte-Mattler, zugleich Mitglied eines Karnevalsvereins, um werbewirksam in Anlehnung an das städtische Symboltier einen Esel von Wesel zu küren., wesel-tourismus.de. Abgerufen am 18. April 2020. Die Auszeichnung wurde 1972 erstmals im Rahmenprogramm einer Karnevalssitzung vergeben und hat seit 1976 eine eigene Verleihungsveranstaltung immer am Karnevalssonntag. Erster Preisträger war der Voerder Gemeindedirektor Adolf Urban.

Der Eselorden soll nach Angaben der Stadt die „humorvollste Tat im humorvollsten Sinne“ auszeichnen und den Mut zu einer nicht-alltäglichen Entscheidung belohnen.Eselordenträger*innen, wesel.de. Abgerufen am 19. Dezember 2023. Der damalige nordrhein-westfälische Finanzminister erhielt die Auszeichnung 2016 beispielsweise für seine „Sturheit im Kampf gegen Steuersünder“.WDR-Fernsehdirektor Schönenborn erhält Weseler Eselorden, welt.de. Abgerufen am 18. April 2020. Außer für „Eseleien“, also bestimmte Handlungen, kann der Eselorden auch an Personen vergeben werden, die den Namen der Stadt Wesel in die Welt hinaus tragen. So erhielt Guildo Horn 2018 den Orden, weil er regelmäßig bei Auftritten den Esel von Wesel erwähnte. Der aus Wesel stammende Tagesschau-Moderator Jan Hofer erhielt den Orden 1996 hingegen mit der gegenteiligen Begründung, er habe Wesel bis dahin nie in seiner Sendung erwähnt.

Preisträger Der Eselorden wurde an folgende Personen verliehen:

Einzelnachweise

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