Die Liste von Sakralbauten in Viersen listet gegenwärtige und ehemalige Sakralbauten in der nordrhein-westfälischen Stadt Viersen auf. Zusätzlich werden hier auch Versammlungshäuser und -räume (ö. Ä.) von religiösen Gemeinschaften aus Viersen sowie Trauerhallen auf Friedhöfen aufgeführt, die im engeren Sinne ja keine Sakralbauten sind.
Liste Alt-Viersen Abbildung Ortsteil Zugehörigkeit Name / Bezeichnung Standort Koordinaten Bauzeit Beschreibung| 100px | Stadtmitte | Bahaitum | Bahá'í Viersen | Dülkener Straße 107, 41747 Viersen
Homepage von Bahá'í Viersen| 100px | Stadtmitte | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Remigius Viersen | Goetersstraße 8, 41747 Viersen | | 8./9. Jh. / 1181 / 1484 | Bereits zu karolingischer Zeit wurde im 8./9. Jh. in Viersen eine Steinkirche errichtet. Es handelte sich dabei um eine fränkische Saalkirche, die um das Jahr 1181 zu einer dreischiffigen romanischen Pfeilerbasilika umgebaut wurde. Ab dem 14. Jahrhundert wurde begonnen, die Kirche zu einer frühgotischen Kirche umzubauen. Der heutige spätgotische Kirchenbau wurde 1484 errichtet.ST. REMIGIUS - Die Entwicklung der Pfarre in st-remigius.de| 100px | Helenabrunn | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Helena Viersen | Heimerstraße 8, 41747 Viersen | | 1636 / 1666 / 1843 bis 1852 | Erstmals wird hier eine Kapelle im Jahr 1636 erwähnt, welche 30 Jahre später durch einen größeren Neubau ersetzt wurde. 1800 wurden die beiden Honnschaften Heimer und Ummer von St. Remigius abgetrennt und die Kapelle zur Pfarrkirche erhoben. Von 1843 bis 1852 wurde das Gotteshaus nach Plänen von Lüdke errichtet und am 11. Juni 1852 durch den Erzbischof Johann Anton Friedrich Baudri geweiht.ST. HELENA - Die Entwicklung der Pfarre in st-remigius.de| 100px | Rintgen | Römisch-Katholische Gemeinde | Grabeskirche St. Joseph Viersen | An der Josefskirche 15, 41747 Viersen | | 1889 bis 1891 / 2012 | Am 19. März 1889 konnte der erste Spatenstich für ein neues katholisches Gotteshaus im damaligen Ortsteil Rintgen gelegt werden. Die feierliche Weihe wurde am 17. November 1891 (durch den Erzbischof Philipp Krementz) durchgeführt. Nach einer wechselhaften Geschichte mit Bränden, Zerstörungen und Renovierungen wurde die Kirche Mitte des Jahres 2012 zur Grabeskirche umgewandelt.ST. JOSEPH - Der lange Weg eines bemerkenswerten Gebäudes in st-remigius.de| 100px | Hamm | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Marien Viersen | Pastor-Grünig-Platz 1, 41748 Viersen | | 1951 bis 1955 | Das katholische Gotteshaus konnte in den Jahren 1951 bis 1955 nach den Plänen von Adam Dickmann errichtet werden.St. Marien in st-remigius.de| 100px | Rahser | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Notburga Viersen | Notburgastraße 1, 41748 Viersen | | 1929 | Im Jahr 1909 wurde ein Kirchenbauverein gegründet. 1914 wurde ein Entwurf für einen neoromanischen Kirchneubau (nach Plänen von Josef Kleesattel) erstellt, der aber wegen des Ersten Weltkrieges aufgegeben werden musste. Nach der Wiederbelebung des Kirchenbauvereins konnte am 29. Juni 1928 der Grundstein für ein neues Gotteshaus (nach den Plänen von Paul Sültenfuß und Kuno Seidel) gelegt werden. Die feierliche Einweihung durch den Weihbischof Hermann Joseph Sträter fand am 15. September 1929 statt. In den Folgejahren fanden weitere Umgestaltungen statt.St. Notburga in st-remigius.de| 100px | Bockert | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Peter Viersen | Pastor-Lennartz-Platz 1 41748 Viersen | | 1890 bis 1891 | Der Entwurf für die Kirche St. Peter stammt von dem Haarener Architekten Heinrich van Kann. Den ersten Spatenstich machte am 28. April 1890 Oberpfarrer Stroux, die Einweihung fand am 19. November 1891 (durch den Erzbischof Philipp Krementz) statt. Die Kirche ist als dreischiffige Basilika im neugotischen Stil erbaut. Sie besitzt einen Westturm, ein Querschiff und einen Chor. Der Kirchenraum ist tagsüber hell, denn durch die geschickte Anordnung der Fenster sind auch die Gewölbe lichtdurchflutet. Von Juli 1998 bis Pfingstsonntag im Mai 1999 wurde die Kirche zuletzt renoviert.ST. PETER - Die Geschichte der Kirche in Viersen-Bockert in st-remigius.de| 100px | Rintgen | Evangelische Landeskirchen-Gemeinde | Kreuzkirche Viersen | Hauptstraße 124, 41747 Viersen | | 1718 / 1780 / 1877 bis 1879 | Erste Nachweise über evangelische Christen in Viersen gibt es für das Jahr 1580, nach 1629 wurde hier allmählich eine evangelische Gemeinde gebildet. 1718 wurde ein Predigthaus errichtet, welches (gegen den Widerstand der katholischen Gemeinde) 1780 umgebaut wurde (Glockenturm, Kanzel, Orgel). Im Jahr 1877 konnte dann mit dem Neubau eines Gotteshauses im neugotischen Stil begonnen werden, es konnte am 27. Mai 1879 geweiht werden. Nach zwischenzeitlichen Wiederherstellungsmaßnahmen (aufgrund der beiden Weltkriege) erhielt die Kirche im Jahr 1994 den Namen „Kreuzkirche“ (bisher namenlos).Unsere evangelische Kreuzkirche - Einige Worte zur Geschichte in viersen.ekir.de| 100px | Rahser | Zeugen Jehovas | Zeugen Jehovas Viersen | Gerberstraße 95, 41748 Viersen
|| 100px | Stadtmitte | Judentum | Betsaal Viersen | Rektoratstraße 10, 41747 Viersen | | 1860 | Die ersten jüdischen Mitbürger in Viersen sind im 18. Jahrhundert nachgewiesen, ein eigenes Synagogengebäude besaß die Gemeinde nicht. Gottesdienste wurden in angemieteten Privaträumen abgehalten, bis ca. 1860 ein Haus auf der Rektoratstraße gekauft werden konnte. Im Erdgeschoss konnte eine jüdische Schule, im Obergeschoss ein Betsaal eingerichtet werden. Zwischen 1939 und 1940 wurde der jüdische Grundbesitz enteignet, das Bethaus sowie der Friedhof gingen in städtischen Besitz über. Mitte der 1980er Jahre wurde eine Gedenktafel an dem Gebäude auf der Rektoratstraße angebracht, in dem sich der jüdische Betsaal befand (s. Foto).Synagoge Viersen in jüdische-gemeinden.de| 100px | Rahser | Islam | Türkisch islamische Union Viersen | Süchtelner Straße 16, 41747 Viersen
|| 100px | Stadtmitte | Friedhofskapelle (Römisch-Katholische Kirche) | Ehem. Friedhofskapelle an St. Remigius Viersen | Dechant-Frenken-Platz 3, 41747 Viersen | | 1842 | Die Friedhofs- und Kreuzkapelle wurde 1842 einigermaßen genau in der Achse der Remigiuskirche durch den Maurermeister Johann Schnitzler errichtet.| 100px | Stadtmitte | Friedhofskapelle (Römisch-Katholische Kirche) | Ehem. katholische Friedhofskapelle Viersen | Hoserkirchweg 45, 41747 Viersen | | 1868 | Auf dem Friedhof am Löhweg ist die 1868 erbaute (ehemalige) katholische Friedhofskapelle zu finden, die heute als Kolumbarium genutzt wird.Ehem. katholische Friedhofskapelle Viersen in limburg-bernd.de| 100px | Stadtmitte | Friedhofskapelle (Evangelische Landeskirche) | Ehem. evangelische Friedhofskapelle Viersen | Hoserkirchweg 45, 41747 Viersen | | 1868 | Auf dem Friedhof am Löhweg ist die 1895 erbaute (ehemalige) evangelische Friedhofskapelle zu finden, die heute als Kolumbarium genutzt wird.Ehem. evangelische Friedhofskapelle Viersen in limburg-bernd.de| 100px | Stadtmitte | Städtische Trauerhalle | Friedhofshalle Viersen | Hoserkirchweg 45, 41747 Viersen
| In zentraler Lage auf dem Friedhof am Löhweg steht eine Friedhofshalle, die aus mehreren aneinander liegenden Gebäudeteilen (Totenhalle, Verwaltungsräume, Friedhofsbüro) besteht.Friedhofshalle Viersen in limburg-bernd.de
Boisheim Abbildung Ortsteil Zugehörigkeit Name / Bezeichnung Standort Koordinaten Bauzeit Beschreibung| 100px | Boisheim | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Peter | An St. Peter 13, 41751 Viersen | | 1258 bis 1291 / 1487 / 1898 | Der erste urkundliche Nachweis einer Kapelle an diesem Ort ist zwischen 1258 und 1291 zu finden, 1487 wurde das hier stehende Gotteshaus (lt. der Inschrift auf der Nordseite) erbaut. Ein größerer Erweiterungsbau fand (nach den Plänen der Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal) 1898 statt, von 1901 bis 1902 wurde der Innenraum durch Jacob Rensing aus Köln ausgemalt. Nach Beschädigungen während des Zweiten Weltkrieges konnte die Kirche 1952 instand gesetzt werden. In der Folge fanden weitere Umbauten statt, zuletzt wurde 1976 der Außenbau restauriert.St. Peter in st-cornelius-und-peter.deSt. Peter in viersen.de| 100px | Boisheim | Römisch-Katholische Kapelle | St. Lucia Kapelle | Kapellenstraße, 41751 Viersen | | 1629 / 1893 | In „Verzeichnis der Pfarrgemeinden, Klöster und Kapellen im Distrikt des Christentums zu Süchteln“ wird 1616 als Baujahr der Kapelle St. Lucia genannt, die Jahreszahl über der Tür nennt hier aber 1629. 1893 wurde eine grundlegende Restaurierung durchgeführt.St. Lucia Kapelle in viersen.deSt. Lucia Kapelle in limburg-bernd.de
Dülken Abbildung Ortsteil Religiöse Gemeinschaft / Typ Zugehörigkeit Standort Koordinaten Bauzeit Beschreibung| 100px | Dülken | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Cornelius | Alter Markt, 41751 Viersen | | 1279 / 1478 / 1871 / 1908 | Am 3. Dezember 1135 soll der Kölner Erzbischof Bruno II erstmals eine Kirche in Dülken erwähnt haben, der erste urkundliche Nachweis ist aber die Ermahnung der Pfarrangehörigen von Dülken durch Hermann I. (Abtei St. Vitus in Gladbach) aus dem Jahr 1210. Am 14. Oktober 1279 setzt Erzbischof Siegfried von Köln die Niederlegung der Befestigung um den Kirchturm (zugleich Wehr- und Wachturm) durch. Für den 15. Juni 1453 existiert ein Schöffenbrief zum Neubau einer gotischen Kirche (Staffelkirche mit Turm in vier Stockwerken), 1478 konnte das Gotteshaus den Heiligen St. Cornelius und St. Udalricus geweiht werden. 1593 stürzt das Glockengewölbe ein, ein Brand am 19. Juni 1723 vernichtet die Kirche (und 40 Häuser). Im Jahr 1729 wird die Kirche als dreischiffige Stufenhalle zu vier Jochen mit Kreuzgratgewölben auf Rundpfeilern, 2 Chorjochen und 3/8-Schluss wiederhergestellt. Nach der Zerstörung des Turmhelms am 22. Februar 1799 (der am 1. Juni 1827 wiederhergestellt werden konnte) wird am 16. Juni 1871 der Grundstein für den dritten Kirchenbau (nach Plänen des Architekten Heinrich Wiethase) gelegt. Der erste Bauabschnitt (Chor, Querschiff, zwei östliche Joche) kann am 8. Juni 1874 fertig gestellt und geweiht werden. Der zweite Bauabschnitt wurde durch Wiethases Neffe Heinrich Renard am 6. Oktober 1903 begonnen. Die Bauarbeiten konnten im Jahr 1908 fertig gestellt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden mehrere Restaurierungen statt.Katholische Pfarrkirche St. Cornelius in viersen.deSt. Cornelius: Offen und vielseitig in st-cornelius-und-peter.deSt. Cornelius Dülken, Kunstführer Nr. 2117, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, 1994, ohne ISBN| 100px | Busch | Römisch-Katholische Gemeinde | St. Ulrich | An St. Ulrich, 41751 Viersen | | 1967 | Nachdem Anfang der 1960er Jahre der Süden von Dülken immer mehr besiedelt wurde, kam das Bedürfnis nach einer weiteren katholischen Kirche auf. Hierzu wurde am 1. Juni 1962 ein Kirchenbauverein gegründet. Am 12. März 1967 konnte dann das (nach den Plänen des Mönchengladbacher Architekturbüros Willy Decker erbaute) Gotteshaus feierlich geweiht werden.St. Ulrich in st-cornelius-und-peter.deKatholische Kirche St. Ulrich in Dülken in limburg-bernd.deIn St. Ulrich wird experimentiert in rp-online.de| 100px | Dülken | Römisch-Katholische Gemeinde | Herz Jesu | Kreyenbergstraße 2a, 41751 Viersen
| Der Seelsorgebezirk „Dülken-Nord“ wurde im Jahr 1927 von der Hauptpfarre St. Cornelius abgetrennt, als Basis für Gotteshaus konnte eine Lagerhalle erworben werden. Nach dem Umbau konnte die Notkirche 13. Dezember 1931 benediziert werden. Das Gebäude wurde am 24. Februar 1945 bei einem Bombenangriff zerstört, der Neubau (nach den Plänen von Karl Schlüter) konnte am 31. Oktober 1954 geweiht werden.Herz Jesu in st-cornelius-und-peter.deHerz Jesu in viersen.de| 100px | Dülken | Römisch-Katholische Gemeinde | Ehem. Kreuzherrenkloster Dülken / Marienkapelle | Kreuzherrenstraße 29–49, 41751 Viersen | | 1407 / 1491