mini|Hans Rott (2025) Hans Rott (* 21. Mai 1959 in Augsburg) ist ein deutscher Philosoph.
Leben Nach dem Abitur 1978 am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß studierte er ab 1978 Logik und Wissenschaftstheorie, Philosophie und germanistische Linguistik an der LMU München (1985 Abschluss M.A. Logik und Wissenschaftstheorie) und ab 1981 im Doppelstudium mit Mathematik (1983 Diplom-Vorprüfung Mathematik). Nach der Promotion 1989 in den Fächern Logik und Wissenschaftstheorie, Philosophie und Germanistische Linguistik an der LMU München (Referent Wolfgang Stegmüller) war er von 1989 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung der Universität Stuttgart (am Lehrstuhl für Formale Logik und Sprachphilosophie, Hans Kamp). Von 1993 bis 1994 hatte er einen Lehrauftrag an der Universität Zürich. Von 1990 bis 1996 war er wissenschaftlicher Assistent an der Philosophischen Fakultät der Universität Konstanz (Fachgruppe Philosophie, am Lehrstuhl Jürgen Mittelstraß). Von 1996 bis 1997 war er wissenschaftlicher Angestellter ebenda. Nach der Habilitation 1997 im Fach Philosophie ebenda war er von 1997 bis 1999 Professor (Lehrstuhl für Logik und Kognitionswissenschaft) an der Abteilung Philosophie, Institut für Geisteswissenschaften der Universität von Amsterdam. Von 1999 bis 2025 war er Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Regensburg.
Rott ist seit 2014 Mitglied der Nationalakademie Leopoldina. siehe Eintrag von Rott bei der Leopoldina Seit 2026 ist er gemeinsam mit Christine Bratu Co-Präsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie.
Schriften (Auswahl) Reduktion und Revision. Aspekte des nichtmonotonen Theorienwandels. Bern 1991, ISBN 3-631-42080-3. Change, choice and inference. A study of belief revision and nonmonotonic reasoning. Oxford 2001, ISBN 0-19-850306-7. Shifting priorities: Simple representations for twenty-seven iterated theory change operators, in Towards Mathematical Philosophy (hrsg.v. David Makinson, Jacek Malinowski and Heinrich Wansing), Dordrecht 2009, 269–296. als Herausgeber mit Eva-Maria Konrad, Thomas Petraschka und Jürgen Daiber: Fiktion, Wahrheit, Interpretation. Philologische und philosophische Perspektiven. Münster 2013, ISBN 978-3-89785-826-8. A puzzle about disputes and disagreements, Erkenntnis 80 (supplement 1), 2015, 167–189. als Herausgeber mit Wolfgang Freitag, Holger Sturm und Alexandra Zinke: Von Rang und Namen. Essays in Honour of Wolfgang Spohn. Münster 2016, ISBN 3-95743-061-5. The logic of conditionals (mit Paul Égré), Stanford Encyclopedia of Philosophy. Stanford 2021. Difference-making conditionals and the relevant Ramsey test, Review of Symbolic Logic 15(1), 2022, 133–164.
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Einzelnachweise
Kategorie:Hochschullehrer (Universität von Amsterdam) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Regensburg) Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert) Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Mann