Ödenhaid ist ein Gemeindeteil des Marktes Breitenbrunn im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern.

Geographie Der Weiler liegt 5 km südöstlich des Gemeindesitzes im Oberpfälzer Jura auf der Jurahochfläche östlich des Tales der Breitenbrunner Laber.

Von der Staatsstraße 2394 zweigen zwei Gemeindeverbindungsstraßen nach Ödenhaid ab.

Geschichte Im Forst Spannholz, südöstlich von Ödenhaid auf ca. , ist eine Keltenschanze nachgewiesen.

Oedenhaid erscheint 1489 als Ortsname im Sinne von „zur öden Heide“.Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt 38 (1923), S. 64 Im Königreich Bayern (ab 1806) wurde die Gemeinde Erggertshofen im oberpfälzischen Land-/Amtsgericht Hemau gebildet, zu der auch Ödenhaid gehörte. Mit der Gebietsreform in Bayern wurde die im Landkreis Parsberg des Bezirksamtes Beilngries gelegene Gemeinde Erggertshofen aufgelöst und die Gemeindeteile zum 1. Januar 1972 in den Markt Breitenbrunn und damit in den Landkreis Neumarkt eingegliedert.

Einwohnerentwicklung 1836: 32 Einwohner (2 Häuser)Th. D. Popp (Hg.): Matrikel des Bissthumes Eichstätt, Eichstätt: Ph. Brönner, 1836, S. 63 1861: 25 Einwohner (19 Gebäude) Joseph Heyberger: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon, München 1867, Sp. 680 1871: 33 Einwohner (16 Gebäude) bei einem Großviehbestand von 2 Pferden und 40 Stück RindviehVollständiges Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern ... nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1875, München 1877, Sp. 853 1900: 29 Einwohner in fünf WohngebäudenKgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern... [nach dem Ergebnis der Volkszählung vom 1. Dez. 1900], München 1904, Sp. 907 1925: 28 Einwohner in vier WohngebäudenOrtschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928, München 1928, Sp. 916 1950: 55 Einwohner in fünf WohngebäudenAmtliches Ortsverzeichnis für Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München, Sp. 779 1987: 28 Einwohner in fünf WohngebäudenAmtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, mit Ergebnissen der Volkszählung vom 15. Mai 1987, München 1991, S. 257

Kirchliche Verhältnisse Ödenhaid gehört zur Filiale Erggertshofen der katholischen Pfarrei Eutenhofen im Bistum Eichstätt.Popp, S. 63 Hier wohnten 1937 22 Katholiken und 7 Protestanten.Franz Xaver Buchner: Das Bistum Eichstätt. I. Band, Eichstätt: Brönner & Däntler, 1937, S. 318

Baudenkmäler Das Bauernhaus Ödenhaid Nr. 2 von ca. 1870 und das Wohnstallhaus Ödenheid Nr. 3 aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, beide zweigeschossige Flachsatteldachbauten, sind in die amtliche Denkmalliste eingetragen.Sixtus Lampl und Otto Braasch: Denkmäler in Bayern, Band III: Oberpfalz. Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler, München: R. Oldenbourg Verlag, 1986, S. 139

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Einzelnachweise

Kategorie:Weiler im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Kategorie:Geographie (Breitenbrunn, Oberpfalz)