Die Gilman-Moore-Reaktion ist eine Namensreaktion in der Organischen Chemie. Erstmals beschrieben wurde sie 1957 von den amerikanischen Chemikern Henry Gilman (1893–1986) und Leonard O. Moore. Sie dient der Synthese von Phenoxazin.Henry Gilman, Leonard O. Moore: The Preparation of Some 10-Substituted Phenoxazines. In: Journal of the American Chemical Society, 1957, Vol. 79, Nr. 13, S. 3485–3487, doi:10.1021/ja01570a048.Eberhard Breitmaier, Günther Jung: Organische Chemie: Grundlagen, Verbindungsklassen, Reaktionen, Konzepte, Molekülstruktur, Naturstoffe, Syntheseplanung, Nachhaltigkeit Vol. 7. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2012, S. 697, ISBN 978-3-13-541507-9. Zur Reaktion Diese Reaktion erlaubt es, bei bis zu 295 °C ausgehend von 2-Aminophenol 1 und dessen Hydrochlorid 2 unter Abspaltung von Wasser und Ammoniumchlorid Phenoxazin 3 zu synthetisieren. Beim Ringschluss des Heterocyclus Phenoxazin werden zwei Bindungen neu geknüpft, diese sind in der Abbildung rot markiert: rahmenlos|hochkant=2.5|zentriert|Übersichtsreaktion der Gilman-Moore-Reaktion
Einzelnachweise
Kategorie:Namensreaktion