Die Burg Aichach ist die Ruine einer Höhenburg bei der Ortschaft St. Oswald in Südtirol (Italien).

Geschichte und Erhaltung Die Burg wurde 1243 erstmals urkundlich im Zusammenhang mit den Herren von Aichach erwähnt. Im Zwist der Bischöfe von Brixen mit Graf Meinhard II. von Tirol-Görz gerieten Wilhelm von Aichach und sein Sohn Bartholmäus in Gefangenschaft, aus der sie 1278 entlassen wurden.Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300, Nr. 351 (online). Nach Streitigkeiten mit den Herren von Kastelruth starb die Linie der Aichacher aus und die Burg ging 1741 in den Besitz der Herren von Kastelruth über. Die Burg wurde allerdings schon 1618 durch Marx Sittich von Wolkenstein als „zerfallenen Schloss Aichach“ beschrieben.

Heute ist von der Burganlage noch die Ringmauer mit, für das Eisacktal untypischen, Schwalbenschwanzzinnen erhalten. Weiterhin das Rundbogentor am Tor mit darüberliegender Rundbogentür zum Wehrgang, der später erhöht wurde. Im Inneren befindet sich ein Spielplatz. zentriert|mini|300x300px|Burgruine Aichach vom Pflegerhof aus gesehen

Literatur Helmut Stampfer: Aichach. In: Oswald Trapp (Hrsg.): Tiroler Burgenbuch. IV. Band: Eisacktal. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1977, S. 331–335.

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Einzelnachweise

Kategorie:Burgruine in Südtirol Kategorie:Baudenkmal in Kastelruth Kategorie:Ersterwähnung 1243 Aichach Aichach